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Testbericht | PS3
Pixel Junk Shooter - einfach witzig
Die Entwickler von Q-Games aus Japan, welche uns schon PixelJunk Monsters gebracht haben, erfreuen das Gamerherz mit einem weiteren toll aufgemachten Abenteuer. In a galaxy far far away...In einer fernen Zukunft hat die Menschheit die Weiten des Weltalls erobert. Planeten werden mit Kolonien versehen, um an deren Bodenschätze zu kommen. Nun gibt es auf einem merkwürdigen Planeten weit ab von der Erde Probleme für die da ansässigen Rohstoff-Sammeltruppen. Die Story klingt altvertraut, die witzige Art der Erzählweise und die Comic-Optik machen das Spiel aber auf Anhieb liebenswert. So kommt also das Mutterschiff, von der Form her entfernt an einen Fisch erinnernd, beim Planeten an, und wir steigen in den Gleiter um die unterirdischen Labyrinthe zu erkunden. Baller Brösel PulverisierDer seit einiger Zeit im PSN für wenig Geld erhältliche Titel erfindet auch die Steuermechanismen eines Action-Adventures nicht neu. Im Gegenteil – alles scheint auf einen möglichst einfachen Einstieg getrimmt. Das Spiel ist ein Musterbeispiel für «Pick Up And Play». Der linke und rechte Stick werden für Bewegung und Ausrichtung benutzt, die Schulterbuttons für Aufsammeln und Ballern, und schon ist das Kontrollschema erklärt. Bleibt man auf dem Ballerknopf, werden Lenkraketen verschossen. Dabei gilt es den Gleiter nicht zu überhitzen. Statt eines Lebensenergie-Balkens gibt es eine Anzeige für den Hitzelevel und mitunter reicht ein Schwall von Lava, um euer Schiff zu grillen. Die gelegentlich aufsammelbaren Schilde verhindern dies, ansonsten hilft nur ein Tauchgang in einer hoffentlich vorhandenen Wasserstelle. Ab und an findet man als Alternativkanone für den eigenen Gleiter einen Wasserwerfer, einen Lavastreuer oder einen Flüssigkeits-Verdrängerschild. Ganz interessant wirds dann, wenn plötzlich das Prinzip Lava=Böse umgekehrt wird, und man sich temporär vor dem Wasser in Acht nehmen muss – oder wenn es gilt aus dem schnell gefrierenden Wasser wieder ins Freie zu kommen. HöhlenforscherBald klingt eine leichte Verwandschaft zum PSN-Shooter «Super Stardust HD» an. Und doch wirkt die Gesamtpackung und der Verlauf des Spiels eher wie ein Adventure. Verschollene Forscher und Arbeiter sowie Edelsteine müssen aufgesammelt werden, und an der einen oder anderen Stelle brauchts auch ein bisschen Köpfchen, um mit den Umwelteinflüssen zurechtzukommen. Spezielle Charakteren, welche mit einem Fähnchen winkend auf sich aufmerksam machen, bringen nach und nach Licht in die Vorkommnisse in den tiefen Abgründen der fremden Welt. Für das Weiterkommen in die nächsten Levels ist eine Mindestanzahl von gesammelten Diamanten nötig, und es gilt pro Level nicht mehr als fünf verschollene Leutchen sterben zu lassen. Sprich, man muss verhindern, dass diese von Lava verbrannt, von Gegnern gefressen oder von der eigenen Kanone pulverisiert werden. Es gilt ausserdem Geheimräume zu entdecken, und die flüssigen Elemente zum eigenen Nutzen einzusetzen. Lava lässt sich mit Wasser löschen, Gase explodieren beim Kontakt mit Feuer, und so ist auf dem Screen immer etwas los. Begleitet wird das Ganze von einem tollen Soundtrack von HighFrequency Bandwith. Die Musik ist stimmig und es stellt sich kaum je ein leidiger «zur-Genüge-gehört»-Effekt ein. FazitDas Spiel ist allein oder zu zweit gemeinsam spielbar - viel Spass macht das Ganze so oder so. Das Abenteuer ist die richtige Nahrung, um sich mal einen verregneten Nachmittag lang mit einem geneigten Mitspieler auf die Couch zu pressen und ein paar Erkundungsflüge in die Tiefen des mysteriösen Planeten zu unternehmen. Leider ist das Spiel etwas kurz geraten mit nur drei Welten à fünf Levels à ca. fünf Stages. Bald soll Nachschub in Form von PixelJunk Shooter Encore dem Vergnügen eine Verlängerung verschaffen. Die Levels motivieren aber alleweil auch für eine Rückkehr, um auch noch den letzten Diamanten zu ergattern und alle armen verlorenen Seelen in ihren gelben Anzügen aufzuspüren. Zweite Meinung von LKM
PixelJunk Shooter ist nicht wirklich ein Shooter, sondern ein kleveres Physik-Puzzle-Spiel im Shooter-Gewand. Jede Welt ist ein kleines Rätsel; durch geschickte Manipulation der Elemente muss man alle Rohstoffe und Menschen einsammeln. Störend fällt einzig die kurze Länge des Spiels auf - hier werden wir wohl wie bei PixelJunk Monsters bald mal ein kostenpflichtiges Erweiterungspaket bekommen. Ausserdem wäre cool gewesen, wenn das Spiel mehr als nur zwei Spieler unterstützen würde. Ansonsten ein weiteres gelungenes Spiel in der tollen PixelJunk-Sammlung. PixelJunk Shooter
Positiv
Einfach verständliches und zugängliches Spielprinzip, tolle eigenständige Aufmachung und grafischer Charme, cooler Soundtrack, macht Spass alleine oder zu zweit vor dem Screen Negativ
Mit 15 Levels à je vier bis fünf Stages etwas kurz geraten
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