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News | PS3
Hands On mit God Of War 3 in Zürich
Die Spannung war bei Shinobi und mir gross, als wir das Rohstofflager in Zürich betraten. Die Erwartungen hatten sich im Vorfeld angesichts der Demoversion, der eindrücklichen Screenshots und Videos, die in der Vergangenheit bereits zu sehen / zu spielen waren, auf schwindelerregende Höhen begeben. Aber wie spielt sie sich nun wirklich, die gussfertige Vollversion mit den dramatischen Abenteuern des Spartaners? Stimmige AtmosphäreWas erwartete uns wohl hinter dieser Tür? Aha! Da lauerte er bereits, der altbekannte Schlächter Bereits im Foyer wurde klar: Der Club im Zürcher Westviertel präsentierte sich für die Premiere von God Of War 3 auf Schweizer Boden standesgemäss. Diverse Statuen, flackernde Fackellichter, Screens und grossformatige Plakate stimmten auf den Event ein. Auch ein Kratos-Double und eine hübsche Begleiterin machten die Runde, was uns aber verständlicherweise etwas weniger interessierte als die neusten Abenteuer des "echten" sprich digitalen Kratos mit den eigenen Händen anspielen zu können. Natürlich durften auch Säulen und andere griechisch-mythologisch anmutende Objekte nicht fehlen. Die Bar bot Häppchen (ebenfalls dem Anlass entsprechend gab es Baklava und andere Leckereien) und kühle Getränke. Man durfte sich also gestärkt und erfrischt dem eigentlichen Highlight des Events widmen: Controller in die Hand, und mit Vollgas ab in die Griechische Mythologie Extended Edition. Der erste KontaktDie zwölf Gamestationen mit der Vollversion wurden von den Besuchern umgehend nach der Türöffnung intensiv genutzt, und sorgten im Raum für eine ziemlich prägnante und wilde Geräuschkulisse. Diese wurde aber bald zum Nebengeräusch. God Of War 3 präsentiert sich von Beginn weg als waschechter und technisch perfekter Action-Reisser. Ohne grosse Umwege geht die Post gehörig ab. Kratos' Zorn auf die Götter ist unermesslich, und so versucht er mit Hilfe von Gaia, der Mutter aller Titanen, den Olymp zu erklimmen, um sich an der Götterbande endgültig und erbarmungslos zu rächen. Unser Verlosungs-Gewinner Shinobi, vertieft in seinen Testdrive Kratos präsentiert sich in der meisterlich gestalteten Spielwelt als der gewohnt agile Kämpfer, dessen Bewegungen eher wie ein eleganter und tödlicher Tanz anmuten, als wie ein dumpfes Prügelkonzert. Die Eröffnungsequenz hat es dementsprechend ziemlich in sich. In den Weiten des Internets waren ja bereits Videos und Screenshots davon zu sehen, wir haben ebenfalls bereits ein paar Bilder dazu veröffentlicht vor einer Weile. Hier noch einmal ein Exemplar davon: Die unglaublich detailierten und künstlerisch hochwertigen Spielszenen ziehen einen schnell in den Bann Inzwischen ist unser Testbericht online. Shinobi und ich waren jedenfalls von unseren ersten paar Stunden mit dem Spiel begeistert, und der weitere Verlauf des Abenteuers hat den ersten Eindruck nicht korrigiert – im Gegenteil. Eine Vollversion zu Testzwecken befindet sich bereits in unserem Besitz, und die Scheibe wird bis zum nächsten Montag definitiv einen Härtetest zu bestehen haben. Shinobi meint: Brachiale Eleganz in High DefinitionDer dritte Teil von God of War kommt alles andere als spartanisch daher. Schon in den ersten Minuten wird der Spieler in ein in dieser Form noch nie dagewesenes pompöses Spielszenario katapultiert. Geradezu nahtlos an den zweiten Teil angeknüpft, findet man sich nach einer kurzen Intro-Sequenz in schwindelnder Höhe auf Gaia wieder, um gemeinsam den Olymp zu erklimmen, und wird gleich mal ordentlich druchgeschüttelt. Samtliche Charaktere wurden auf Hochglanz getrimmt. Zähne, Muskeln und Narben, sowie Details der Kleidung und Waffen sind nun klar erkennbar. Zudem haben die Character-Designer tief in die Trickkiste gegriffen und wahnwitzige Hybrid-Monster hervorgezaubert, die zwar nicht viel mit griechischer Mythologie zu tun haben, sich jedoch als äusserst hartnäckige Gegner herausstellen. Kratos hat seinen unverkennbar eleganten Kampfstil beibehalten; Die gewohnt brachialen Kampfszenen fallen um einiges blutiger aus. Sehr überraschend war eine Sequenz aus der Sicht eines Endgegners zu erleben, während Kratos erbarmungslos auf ihn eindrescht. Eine eher fragwürdige Innovation... Die „finishing moves“ wurden etwas vereinfacht: das jeweilige Symbol taucht am oberen, unteren, linken oder rechten Bildschirmrand auf, so dass man intuitiv den richtigen Button drückt. Auch das Level-Design glänzt durch tausend filigrane Feinheiten und atemberaubender Tiefenwirkung. Es lohnt sich des öfteren kurz inne zu halten um der meisterhaften Arbeit der Designern ihren Tribut zu zollen. Die heroischen Klänge die manchen Film-Score in den Schatten stellen dürfen natürlich nicht fehlen. Die bombastisch orchestrale Untermalung ist das eigentliche Tüpfelchen auf dem i, und verleiht auch dem dritten Teil seinen epischen Charme, Fazit: die Santa Monica Studios haben sämtliche Register gezogen, und meine Erwartungen um ein weites übertroffen! Spielspass vom feinsten! Unseren ausführlichen Testbericht zu God Of War 3 gibts ab sofort hier zu lesen Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.
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