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Vergleich | iPhone
Alle iPhone-Rennspiele im Vergleich (Teil 1)
Im ersten Teil unseres umfassenden iPhone-Rennspiele-Vergleichs schauen wir traditionelle Rennspiele und Kart-Rennspiele an. In diesem Test haben wir nur den Einzelspieler-Modus getestet. Einige der Spiele bieten zusätzlich einen Multiplayer-Modus, den wir hier nicht untersuchen. Die TraditionellenDas iPhone hat eine ganze Menge Rennspiele. Am besten fangen wir mit den "traditionellen" Autorennspielen an, in denen man mit einem normalen Auto über eine normale Strasse oder Rennstrecke fährt. Asphalt 4: Elite RacingEines der ersten iPhone-Rennspiele war Gameloft's Asphalt 4: Elite Racing. Das Spiel wurde bereits auf verschiedenen anderen Plattformen veröffentlicht. Die iPhone-Version kann sich durchaus sehen lassen. Grafisch gehört das Spiel zum besseren, was man auf dem iPhone zu sehen bekommt. Leider ist diese Grafik nicht gratis: Das Spiel leidet unter einer tiefen Bildfrequenz1, was bei Autorennspielen recht schnell nervig werden kann. Asphalt 4 bietet eine Menge lizenzierter Autos verschiedener Marken wie BMW, Aston Martin, Lotus oder Ferrari, und kommt mit einem knackigen Soundtrack. Mit in Rennen gewonnenem Geld können die Autos getunt oder neue Autos, Tracks und (seltsamerweise) Frauen gekauft werden. Das Spiel bietet drei verschiedene Steuermechanismen, aber nur eine davon ist wirklich brauchbar. Wie beim den meisten Rennspielen auf dem iPhone kippt man das iPhone zur Seite um zu steuern, beschleunigt wird automatisch. Indem man das iPhone nach vorne kippt aktiviert man den Nitro, was teilweise zu ungewollten Nitro-Aktivierungen führt; abgesehen davon funktioniert die Steuerung gut. Das Auto bricht in Kurven aus ohne dass man bremsen muss, so dass man mit etwas Übung locker durch die Strecken driftet. Die Rennen selbst fühlen sich eher langsam an, was Vor- und Nachteile hat. Einerseits kommt nie ein richtiges Geschwindigkeitsgefühl auf, andererseits kann man das Spiel so sehr gut steuern und perfekt durch die Kurven driften. Wie aus ähnlichen Spielen wie "Burnout" gewohnt gibt es eine "Takedown"-Kamera. Bringt man einen gegnerischen Wagen dazu, einen Unfall zu verursachen, so zoomt die Kamera weg und zeigt das Geschehen aus der Vogelperspektive. Die Crashs sind nicht so spektakulär wie in Burnout, sorgen aber trotzdem für einige interessante Momente. Neben den gegnerischen Fahrzeugen gibt es auch am Rennen unbeteiligte Autos auf der Strasse, die man umfahren sollte, und ab und zu taucht die Polizei auf und versucht, das Rennen zu beenden. Die Strecken sind abwechslungsreich, farbenfroh und detailliert. Leider kann man selten über Grasränder, Bordsteinkanten oder ähnliches düsen: die Strassen sind von unsichtbaren Barrieren umgeben, die das Auto am Verlassen der vorgegebenen Strecke hindert. Abgesehen von der teilweise fragwürdigen Framerate ist Asphalt 4 ein ausgewachsenes, umfangreiches Rennspiel, welches auf jeder anderen Konsole zu den besseren Titeln gehören würde. Leider fehlt zu einer wirklich perfekten Bewertung eine etwas bessere, stabilere Framerate. Trotzdem ist das Spiel jedem Autofan zu empfehlen. Unser Fazit für Asphalt 4:
The Fast and the Furious: Pink SlipWie Asphalt 4 kann sich auch Fast and Furious mit toller Grafik brüsten. Auch hier ist die Framerate nicht perfekt, aber schon mal einiges besser als bei Asphalt 4: die Framerate ist nicht sehr hoch, aber wenigstens einigermassen konstant. Auch hier steuert man durch kippen, und beschleunigt wird automatisch. Nitros aktiviert man durch berühren des Touch Screens. Neben den normalen Rennen gibt es verschiedene andere Renn-Modi, unter anderem ein Drag-Rennen, in dem man manuell schalten muss, und Drift-Rennen, in denen die Autos sofort ausbrechen, so dass während dem ganzen Rennen gedriftet werden muss. Durch gutes Fahren kann man neue Autos gewinnen. Die verschiedenen Autos verhalten sich merkbar unterschiedlich, und je nach Rennen gilt es, das korrekte Fahrzeug zu wählen. In Drag-Rennen sind beispielsweise Fahrzeuge mit guter Beschleunigung gefragt, während für Drift-Rennen eher Autos mit gutem Drift-Verhalten nützlich sind. Die Strecken sind interessant und bieten oft kleine Abkürzungen. Die Kamera kippt mit dem iPhone, so dass der Horizont im Spiel immer gerade ist, auch wenn man das iPhone kippt um zu steuern. Die hübsche Grafik, die solide Framerate, die gute Steuerung, die unterschiedlichen Fahrzeuge, die vielen Renn-Modi und die abwechslungsreichen Strecken machen Fast and Furious zu einem tollen portablen Autorennspiel. Unser Fazit für Fast and Furious:
FastlaneWas bei Fastlane als erstes auffällt ist die supersaubere Grafik mit hübschen Schatteneffekten, und die gute Framerate, die allerdings ab und zu durch merkbare Ruckler getrübt wird. Die Autos fahren schnell, und für perfekte Fahrten wird präzises Steuern und gute Kenntnis der Strecken vorausgesetzt. Einfach drauflosfahren funktioniert nicht; in diesem Spiel muss man ab und zu mal vom Gas weg. Dementsprechend ist hier automatisch Gas geben nicht aktiviert, kann in den Einstellungen aber eingeschaltet werden. Statt dessen gibt man Gas indem man die rechte Seite des Touchscreens berührt; bremsen geht mit einer Berührung der linken Bildschirmseite. So kann man auch manuell einen Drift auslösen. Die Fastlane-Welt wirkt trotz sauberer Grafik lebendig; so gibt es beispielsweise einen Monorail-Zug, der ab und zu über einer der Strecken durchfährt. Crashende Autos machen ein knackiges Geräusch; so macht es Spass, mit den Gegnern Farbe auszutauschen. Die Kamera kippt mit dem iPhone, so dass der Horizont im Spiel immer gerade ist, auch wenn man das iPhone kippt um zu steuern. Die gute Framerate, die saubere Grafik und die gute Steuerung machen Fastlane zu einer guten Wahl. Unser Fazit für Fastlane:
Raging ThunderRaging Thunder ist ein eher einfaches Rennspiel. Es gibt keine unbeteiligten Fahrzeuge und die Strecken sind eng. Dafür ist die Framerate - abgesehen von einigen wenigen Rucklern - auf einem hohen Level. Soundmässig fällt das Spiel stark ab. Die Geräusche bei einem Zusammenstoss mit anderen Autos tönt seltsamerweise etwa so, wie ich mir einen Entenfurz vorstelle. Die Musik ist einfach nur nervtötend. Wie gewohnt steuert man durch Bewegung des iPhones, beschleunigt wird automatisch. Der Horizont ist in diesem Spiel fix und passt sich nicht der Bewegung vom iPhone an. Raging Thunder ist an sich kein schlechts Spiel, fällt im Vergleich zu anderen iPhone-Rennspielen aber stark ab und kann daher nur Fans des Genres empfohlen werden, die von den anderen Games bereits genug haben. Unser Fazit für Raging Thunder:
Ferrari GT: ChallengeWie Asphalt 4 ist auch Ferrari GT ein Gameloft-Spiel. Das Spiel krankt deshalb an den selben Framerate-Problemen. Trotzdem hat Gameloft für das Ferrari-Spiel einiges angepasst. Nitros gibts nun nicht mehr, deshalb können sie auch nicht versehentlich aktiviert werden. Und obwohl die Steuerung ähnlich ist wie bei Asphalt 4 brechen die Autos nicht mehr so einfach aus; wer in Ferrari GT driften will, muss schon manuell auf die Bremse tippen. Die Levels sind wie in Asphalt hübsch und farbenfroh. Unsichtbare Barrieren gibts hier aber nicht, man darf also gerne auch mal über den Gehsteig düsen. Ausserdem gibts oft kleine Abkürzungen, in denen man ein paar Sekunden gutmachen kann. Und die Gegner sind sich nicht zu schade, diese Vorteile auszunützen. Das Spiel ist eher langsam, was wie bei Asphalt Vor- und Nachteile hat. Der Horizont ist fix und passt sich nicht der Bewegung des iPhones an. Die Verbesserungen im Vergleich zu Asphalt machen Ferrari GT alles in allem zu seinem unterhaltsameren, spannenderen Spiel als Asphalt. Unser Fazit für Ferrari GT:
Kart Racer1992 kam mit Mario Kart das erste Kart-Racing-Game auf den Spiele-Markt - und hat diesen Markt für immer verändert. Heute gehören Kart-Spiele zur Grundausstattung jeder Spielkonsole, und natürlich kann auch das iPhone mit zwei Vertretern aufwarten. Crash Bandicoot Nitro Kart 3DAuf den ersten Blick scheint Crash Kart ein tolles Spiel zu sein. Farbenfrohe Grafik, witzige Level, viele verschiedene Items, ein typisches, solides Kart-Spiel. Und Crash Kart wäre auch wirklich ein witziges Spiel, wenn da nicht ein einziges, grosses Problem wäre: Sobald ein gegnerisches Fahrzeug auf dem Bildschirm erscheint bricht die Framerate auf ein unakzeptables Level ein. Das Spiel wird beinahe unspielbar. Wirklich Spass kommt da leider nicht auf. Schade. Unser Fazit für Crash Kart:
Cro-Mag RallyIn Cro-Mag Rally spielt man einen Steinzeitmenschen, der sich einen Kart gebaselt hat und nun in einem Rennen gegen seine Steinzeit-Freunde antritt. Dementsprechend sind die Fahrzeuge und Levels alle in einer historischen Thematik gehalten; beispielsweise düst man durch Kreta oder über China's grosse Wand, oder schaut bei Vikingern und in Atlantis vorbei (wobei das letzte Beispiel womöglich nicht vollständig geschichtlich fundiert ist :-). Die Grafik ist hübsch und detailliert, die Framerate bleibt trotzdem stabil. Wie üblich steuert man das Spiel über Bewegung vom iPhone; der Horizont des Spiels passt sich der Bewegung vom iPhone an. Automatisch beschleunigt wird aber leider nicht, dafür muss man einen spezifischen Bereich vom Bildschirm berühren. Gleich wird auch gebremst, rückwärts gefahren, oder gefundene Items wie Nitros angewendet. Abgesehen von der manuellen Beschleunigung steuert sich das Spiel gut. Die Rennen sind witzig und abwechslungsreich. Wer ein Kart-Spiel möchte, macht mit Cro-Mag Rally nichts falsch. Unser Fazit für Cro-Mag Rally:
FazitWer auf Kart-Rennspiele steht, sollte sich Cro-Mag Rally ansehen. Bei den "normalen" Autorennspielen sind - abgesehen von Raging Thunder - eigentlich alle Titel einen Blick wert. Vor allem "The Fast and the Furious", "Fastlane" und "Ferrari GT" können überzeugen. Weiter geht's im zweiten Teil.
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