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Meinung

Gewalt in Videospielen: Politik, Ideologie und Realität

vor 8 Jahren von Die Redaktion

Kaum jemandem dürften in diesen Wochen die tragischen Meldungen aus Deutschland und den USA entgangen sein, wo nach Amokläufen viele Todesopfer zu beklagen waren. Diese Ereignisse sind höchst bedauernswert und es besteht sicherlich kein Zweifel darüber, dass sie unser aller Mitgefühl und unsere Anteilnahme verdienen.

Als Humanist und Liebhaber von Actiongames kommt einem jedoch bei Artikeln wie diesem und diesem im Tagi, ebenfalls letzte Woche erschienen, erst recht die Galle hoch: Kaum sind die Schüsse verhallt und die Opfer gezählt, werden "Killergames"-Verbote gefordert und die vermeintlichen Verursacher solcher Gewaltexzesse an die Wand genagelt.

Bloss - gibt es tatsächlich Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen "Killergames" und Amokläufen oder anderen Gewalttaten besteht?

Was meint die Wissenschaft?

Vor kurzem erst wurde eine neue Metastudie zum Thema "Gewalt und Videospiele" verfasst, in der viele dieser Studien wissenschaftlich ausgewertet wurden. Dabei stellte sich heraus, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen Mediengewalt und Aggression besteht. Videospiele führen nicht zu Amokläufen (vgl. auch Tages-Anzeiger vom Februar 09).

Mit anderen Worten, es gibt aktuell keine Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen langfristigem aggressivem Verhalten und dem Konsum von Videospielen herstellen können.

Es gibt aber Studien, nach denen die Gewaltbereitschaft unter Gamern kleiner ist als unter Leuten, die keine Videospiele konsumieren.

Gleichzeitig gibt es viele Studien, die die positive Wirkung von Videospielen belegen, beispielsweise im Bezug auf soziales Verhalten bei Online-Spielen, oder im Bezug auf Intelligenz und Hand-Augen-Koordination bei Strategie- und "Ballerspielen." Ebenfalls nachgewiesen sind die Verbesserung von räumlichem Vorstellungsverögen und Reaktionsfähigkeit (Gamer eignen sich scheinbar besser als echte Piloten für das Fernsteuern von Dronen, wie die Royal Airforce kürzlich herausgefunden hat. Ob dies nun eine sinnvolle Anwendung von Gamerfähigkeiten darstellt, sei aber an dieser Stelle mal mit einem Fragezeichen versehen).

Wir wissen nicht, was die Auslöser für eine hohe Gewaltbereitschaft sind. Vielleicht finden sie sich im sozialen Umfeld, in der Erziehung, in den Genen. Eine objektive, realitätsbasierte Betrachtung der Fakten führt aber zum Schluss, dass die Auslöser nicht bei den Videospielen zu finden sind.

Denkt denn niemand an die Kinder?

Gewalt ist ein normaler Teil der kindlichen Entwicklung. Wer hat früher schon nicht Räuber und Poli gespielt oder an teilweise recht ausufernden Schneeballschlachten teilgenommen? Die oft extrem brutalen Szenen aus Erich Kästner's Kinderbüchern (die blutige Gewalt mitunter sogar positiv darstellen) haben nichts mit Videospielen zu tun; Gewalt war schon lange vor der Zeit der Konsolen und Computer ein normaler Teil der Welt der Kinder.

Schneeballschlacht

Trotzdem sind wir der Meinung, dass die Altersbeschränkungen bei Videospielen selbstverständlich berechtigt sind und durchgesetzt werden müssen.

Denn Videospiele sind nicht Kinderspiele. Gamer sind im Durchschnitt älter und aktiver als man gemäss Medienberichten erwarten würde. Die meisten Videospiele haben nicht Kinder als Zielpublikum. Damit sollte ihr Inhalt nicht mit dem Inhalt von Kinderspielen, sondern mit dem Inhalt von an Erwachsene gerichtete Unterhaltung verglichen werden - und viele Hollywood-Filme sind weit brutaler als ein durchschnittlicher Shooter.

Zahlen aus der Realität

Fast jeder männliche Jugendliche spielt "Killerspiele", oder hat in der Vergangenheit solche "konsumiert". Darauf folgt logisch, dass so gut wie jeder männlichen Amokläufer solche Spiele gespielt hat.

Gewalttätige Videospieler

Logisch gesehen kann also keine Kausalität zwischen Killerspielen und Amokläufern hergestellt werden.

Analog dazu: Jeder Amokläufer hat vor seiner Tat Wasser getrunken. Das bedeutet nicht, dass das Wasser für die Tat verantwortlich gemacht werden kann, weil jeder Mensch - nicht nur Amokläufer - Wasser trinken und daher a priori klar ist, dass ein Amokläufer vor seiner Tat Wasser getrunken hat.

Oder umgekehrt: Bei allen jugendlichen die sich ein Bein brechen findet man zu Hause Videogames. Das bedeutet nicht dass Videogames für die Beinbrüche verantwortlich sind, sondern lediglich dass alle Jugendliche Videogames zu Hause haben - auch die, die sich kein Bein brechen. Es besteht keine Korrelation zwischen Videogames und Beinbruch, genau so wenig wie zwischen Videogames und Amoklauf oder Wasser und Amoklauf.

Mehr Zahlen

Es werden immer mehr gewalttätige Videospiele konsumiert, aber die Zahlen der gewalttätigen Verbrechen von Jugendlichen korrelieren nicht mit dem Konsum von gewalttätigen Videospielen.

Statistik Videospielverkauf und Gewalt

Natürlich beweist das nicht, dass gewalttätige Videospiele keine solchen Verbrechen auslösen, es zeigt aber, dass der Einfluss dieser Spiele - falls er besteht - höchstens extrem schwach sein kann.

Hypothetisch...

Aber ignorieren wir für einen Moment die Zahlen, die Fakten, die Studien und die Realität. Nehmen wir an, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen extrem gewalttätigem Verhalten und Videospielen besteht. Da die Zahl der Amokläufer extrem klein ist, würde diese Kausalität im schlimmsten Fall nur schwach sein. Damit stellt sich die Frage, ob man das Hobby von Millionen von Jugendlichen und Erwachsenen verbieten darf, weil ein minimer Prozentsatz dieser Jugendlichen durch das Hobby zu Schaden kommt.

Eine Analogie dazu wäre beispielsweise der Wintersport: Jährlich gibt es in der Schweiz 35000 Verletzte aufgrund von Schneesportunfällen. Viele Menschen erleiden durch Fremdverschulden grässliche Verletzungen.

Screenshot

LKM leidet ohne Selbstverschulden an einer schmerzhaften bleibenden Verletzung der rechten Kniescheibe, weil ein Wintersportler ihn in einen Unfall verwickelt hat. Jeder kennt Leute mit bleibenden Schäden aufgrund von Wintersportverletzungen, oder Leute, die durch solches Fremdverhalten gestorben sind. Soll man den Wintersport verbieten, weil er derart viel Leid verursacht?

Wenn nein, weshalb soll man ein Hobby verbieten, welches vermutlich keine negativen Einflüsse hat (und in diversen Studien kein solcher nachgewiesen werden konnte), und sogar bei der schlechtmöglichsten Annahme - nämlich dass negative Einflüsse bestehen - im realen Leben kaum je zu negativen Folgen führt?

Fazit

Im Bezug auf die Konsumenten und die Wirkung von Videospielen besteht wenig Zweifel. Die Statistiken sind bekannt, die Studien durchgeführt. Videospiele sind heutzutage nicht mehr "Kinderspiele", sondern weit verbreitete und sozial akzeptierte Unterhaltung für Erwachsene (hier gilt es anzumerken, dass bekanntlicherweise Altersbeschärnkungen für gewisse Spieletitel bestehen, und wir der Meinung sind, dass diese auch durchgesetzt werden müssen. Spiele wie GTA 4 oder Far Cry 2 sind für Erwachsene konzipiert und gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen). Der Konsum von Videospielen führt nicht zu gewalttätigem Verhalten in der "echten" Welt. Nicht nur kann kein kausaler Zusammenhang bewiesen werden, die aktuell erhältlichen Daten zeigen auf, dass so ein Zusammenhang mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht besteht.

Damit stellt sich die Frage, weshalb das Thema ständig wieder in den Medien aufkommt und regelmässig von Politikern aufgeworfen wird. Professor Christopher J. Ferguson von der Texas A&M University (Doktor in klinischer Psychologie und Autor von verschiedenen Fachartikeln und Büchern zum Thema der Kriminalität) meint:

Moralische Panik kann man einfach ausnützen, um die eigene Ansichten anzupreisen.

Mit anderen Worten, die Daten und Fakten werden absichtlich ignoriert, um andere Menschen von dem eigenen, subjektiven moralischen Standpunkt zu überzeugen. Viele Leute finden diese Spiele verwerflich und versuchen, diese Überzeugung zu rationalisieren. Deshalb werden Behauptungen über diese Videospiele gemacht, die keinerlei Zusammenhang mit der Realität haben. Dieses Verhalten ist nicht nur unmoralisch, sondern gefährlich, weil es von den eigentlichen, reellen Ursachen für Gewalt ablenkt.

Wir denken, wir dürfen von unseren Politikern und Journalisten in diesem Bereich durchaus etwas weniger Ideologie und dafür etwas mehr Realitätsbasiertheit verlangen.

Lasst uns in unserer Kommentarsektion wissen war Ihr darüber denkt.

Du kannst Die Redaktion, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.

Bilder


# vor 8 Jahren
Ich werd euch nächste woche einen Link zu meiner Aktuellen Studie zum Thema schicken :-) ich bin noch auf ausgefüllte Fragebogen angewiesen :-)
jackbrownjackbrown
 
 


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# vor 8 Jahren
ihr macht es euch ein bisschen gar einfach. der wasservergleich ist ja schon fast komödienreif lustig. nur weil es keinen offensichtichen kausalzusammenhang gibt, würde ich doch sagen, dass schon eine gewisse korrelation beunruhigend ist. ich werde mich davor hüten, gamer pauschal zu verurteilen, aber vielleicht erscheint bei mir bald ein etwas neutralerer beitrag als dieser hier.
amade.chamade.ch
 
 


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# vor 8 Jahren
Es gibt eben eben keine statistisch relevante Korrelation, weil es zwischen den Tätern und der allgemeinen Bevölkerung keinen Unterschied im Bezug auf den Konsum dieser Spiele gibt. Das Ziel des Wasservergleichs war, diesen logischen Fehler dieses Arguments gegen Videogames aufzuzeigen. Weshalb findest du das lustig?

Was ist deiner Meinung nach an dem Beitrag nicht neutral? Wir haben versucht, auf subjektive Aussagen so weit wie möglich zu verzichten. Alle unsere Aussagen sind durch Studien oder Statistiken belegt, und wir haben für sämtliche Aussagen Links, die unsere Aussagen belegen. Insbesondere die neue Metastudie zum Thema zeigt, dass objektiv betrachtet schlicht und einfach kein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Spielen mit Gewalt-Inhalt und gewalttätigem Verhalten festgestellt werden kann (was mich im übrigen erstaunt, ich hätte ein anderes Resultat erwartet und habe das früher auch bereits gesagt, unter anderem in Kommentaren auf deinem Blog).

Ich weiss dass dir diese Spiele persönlich nicht gefallen. Mir im übrigen auch nicht, ich spiele so gut wie nie Shooter-Games. Aber könnte es vielleicht sein, dass deine moralische Überzeugung deine Beurteilung dieses Artikels etwas stark färbt? Du schreibst, dass wir es uns "einfach" machen, dass einer unserer Vergleiche "komödienreif" ist und dass der Beitrag nicht neutral ist. Das sind alles ad hominems. Welche konkreten Aussagen des Beitrags sind nicht neutral oder zu einfach?
LKMLKM
 
 


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# vor 8 Jahren
Der geneigte Leser dieses Artikels sei herzlich eingeladen, sich die mitunter (aber nicht ausschliesslich) sehr polemische Diskussion in den Medien und durch gewisse Politiker vorgängig zur Lektüre dieses Artikels zu begutachten (siehe diverse Links im Text).

Wir haben in unserem Artikel nirgends behauptet, es sei bedenkenlos gutzuheissen, dass Jugendliche sich Videogames oder Filme mit expliziten Gewaltdarstellungen einverleiben. Es gibt offensichtlich gute Gründe, wie im Artikel ausdrücklich erwähnt, warum solche Unterhaltung für Erwachsene einer strikten Altersbeschränkung unterliegen. Wir sind der Meinung, dass man mit Vorteil über eine gefestigte moralische Persönlichkeit und ein gewisses Abstarktionsvermögen verfügt, um diese Art der Unterhaltung bedenkenlos konsumieren zu können.
(Exkurs: Dies gilt im übrigen auch für extreme Horrorfilme (Saw, Hostel, etc.) oder Bücher mit expliziten Gewalt- oder Folterdarstellungen. Wenn man gewisse Newssendungen oder Dokumentarfilme genauer betrachtet, gehörten diese eigentlich auch einer Altersbeschränkung unterzogen. Sowas läuft aber im ganz normalen Fernsehen tagtäglich, und was noch viel wichtiger ist: Es handelt sich dabei um die Realität, nicht um eine virtuelle Illusion. Ist es denn gut für ein Kind im Primarschulalter, mit anzusehen via TV (indirekt via eine leicht unscharfe Webcam) Abends um 19.40h in der Tagesschau vom 30. Mai 2006, wie ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen mitten auf einem Marktplatz im Irak in die Luft fliegt?)

Unsere Argumentation geht vielmehr dahin, einer "Verteufelung" eines Unterhaltungsmediums entgegenzuwirken, wo wir der Meinung sind, dass die Folgen des Konsums weitgehend harmlos sind und nur bei bereits stark gewaltbereiten Menschen zusätzlich zu Ausbrüchen oder Zwischenfällen führen kann. So gesehen wäre als allererstes Alkohol strikte weltweit zu verbieten. Vielleicht wäre Alkohol ein besserer Vergleich gewesen in unserem Artikel als Wasser, da etwas assoziativer.

Vielleicht ein kleines zusätzliches Beispiel: Das in der Sendung "Der Club" auf SF1 vom letzten Dienstag erwähnte Spiel "Grand Theft Auto 4" wurde inzwischen weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft. Durch Weiterverkäufe, Rentals und mehrere Spieler im selben Haushalt darf man wohl von einer Zahl von rund 35-40 Millionen Menschen ausgehen, die dieses Spiel ausgiebig oder testweise konsumiert haben. Folglich hätten seit der Erscheinung dieses sehr populären Spiels im Mai 08 (bzw. Dezember 08 auf PC) Amokläufe oder andere Gewalttaten weltweit ansteigen müssen. Gemäss meinen Beobachtungen und Medienberichten ist dies aber tatsächlich überhaupt nicht der Fall. In weiten Teilen der USA z.b. haben Gewaltverbrechen in den letzten Jahren sogar stetig abgenommen.
DNDN
 
 


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# vor 8 Jahren
Ich sollte anmerken dass sich meine Aussage, dass mir "diese Spiele persönlich nicht gefallen" spezifisch auf realistische Shooter bezogen hat. Ich finde es absurd, ein Spiel wie GTA als "brutal" zu bezeichnen. Das Spiel ist eine satirische Sozialkritik; die Figuren die darin auftreten sind Karikaturen, und die in dem Spiel dargestellte Gewalt ist nicht viel realistischer als was in einer durchschnittlichen Looney-Tunes-Folge zu sehen ist.

Zweite Anmerkung zu DNs Kommentar: Auch bei a priori gewaltbereiten, psychisch labilen Personen konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Videospielen und Aggression festgestellt werden.
LKMLKM
 
 


10252
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# vor 8 Jahren
Ja, meine Formulierung war ungenau. Es ist definitiv nicht nachweisbar, dass Videogames zu irgendwelchen Aktionen in der Realität "führen". Ich hätte vielleicht schreiben sollen "begünstigen", was aber ebenfalls nicht nachgewiesen werden konnte.
DNDN
 
 


10922
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# vor 8 Jahren
Nur kurz zu den Kleinen:
Kinder unter 12 Jahren verarbeiten die Realen Inhalte (auch Tv) unter stetiger Kontrolle ihres Frontalcortex, der versucht das Gesehene einzuordnen und zu filtern. Spannen dabei ist aber, dass der Cortex fast völlig inaktiv ist bei Virtuellen Darbietungen wie Bsp. Games. Deswegen ist die Einhaltung der Altersbeschränkungen gerade bei unter 15 Jährigen so wichtig. Ein Jugendlicher der aber langsam reifer wird, bildet auch den Frontalcortex besser aus und kann somit die Realität und die Fiktion unterscheiden und übernimmt dadurch weniger Handlungsschematas als eben noch die Kleinen.

Zu den Studien kann ich nur sagen: jep stimmt.

Es gibt diverse Studien die einen direkten Zusammenhang zwischen dem relational aggressiven verhalten und der Darbietung von Aggression in den Medien untersuchten. Es konnte auch mehrfach festgestellt werden, dass direkt nach dem Gamen von gewalthaltigen(nur schon der Begriff ist unklar) Games eine erhöhte Bereitschaft zur aggressiven Reaktion besteht.

oh wunder...

wir sind ja auch keine PC... wir haben Gefühle und werden auch beeinflusst. aber die Beeinflussung findet NUR direkt nach dem Konsum statt und klingt sehr schnell wieder ab. Und wenn man anführen will, dass gerade diese paar Minuten gefährlich sind, dann verbietet auch jegliche Autogames und Sportspiele und alles andere auch gleich. Denn wer schon mal nach einem Driftparcour von Need for Speed in sein echtes Auto sass weiss von was ich spreche. ES lockt, mal mit der Handbremse um ne kurve zu gleiten oder den imaginären Nitrobutten zu drücken.

ja für vielleicht 15 Minuten ... und dann wars das.



jackbrownjackbrown
 
 


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# vor 8 Jahren
Es ist erstaundlich das dieses Thema immer dann present ist wenn alles schon zu spät ist. Genau DANN sucht die Politik einen Sündenbock. Und es ist immer der gleiche! Ind es ist falsch. Schon lange bevor es solche Spiele gab, oder überhaupt das Zeitalter der medialen Unterhaltung, gab es Attentäter und Psychopathen. Wem gab man da die Schuld?

Ich selber spiele nicht mehr so viel wie vor einiger Zeit. Ich kann mich aber trotzdem von Zeit zu Zeit an einem Action Spiel erfreuen wie z.B. MGS, GTA, UT, CoD, Dead Space, Splinter Cell... usw. Es können auch andere Genres sein wie: Tomb Raider, NFS oder weiss ich was. Ich spiele weil ich Lust auf eine andere Welt habe. Das heisst ich kann genau von Fiction und Realität unterscheiden. Das können die meisten. Die die dies nicht mehr beherschen leben aber auch OHNE diese Spiele in einer anderen Welt und es ist nur eine Frage der Zeit...!

Sollte man wirklich "Killer Spiele" verbieten?? Was bringt das? Im Zeitalter des Internets ist es ein leichtes da ran zu kommen auch wenn es verboten wäre. Also bringt es nicht sonderlich viel. Dann warum dreht sich alles nur um die Games?! Das Thema Gewalt fängt bereits im Sandkasten an wenn man es extrem betrachtet. Dann kommen die TV Unterhaltung an die Reihe: Tom und Jerry zum Beispiel sind an und für sich extreme Gewalts-Exzesse; und werden dann noch als lustig dargestellt.

Man könnte diese Liste unendlich weiterführen, aber so käme man zu keinem Ende. Man müsste eigentlich alles verbieten! Alles andere ist eine Diskriminierung einer Sparte von gewissen Menschen und nichts anderes! Denn es gibt Millionen welche damit umgehen können einzelne die es nicht können (welche aber sicher nicht nur durch durch ein Spiel dazu getrieben werden!). Man sollte ja auch nicht sagen das alle Ausländer schlecht sind, nur weil einer den Ruf der andern besudelt!

Die Politik macht hier klare Hetzjagd, damit man an irgend etwas die Schuld zuweisen kann!
StephSteph
 
 


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8 Kommentare
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