BUILD-A-LOT
Testbericht | iPhone

Build-a-lot

vor 7 Jahren von LKM

Gerade jetzt ein Immobilien-Sim zu veröffentlichen in dem man Millionen machen kann ist vielleicht ein bisschen ironisch. Trotzdem ist Build-a-lot ein ganz witziges kleines Spiel welches für Sim-Fans eine leichte Unterhaltung für zwischendurch sein kann.

In Build-a-lot gehts darum, Grundstücke zu kaufen, Häuser zu bauen, die Häuser zu erweitern, Miete einzukassieren oder die Häuser gegebenenfalls wieder zu verkaufen. Was auf den ersten Blick an eine Immobilien-Version von komplexeren Simulationen wie Sim City erinnert entpuppt sich als recht simples Spiel, welches aber trotzdem sehr unterhaltsam sein kann.

Level 1

Das Spiel bietet zwei verschiedene Modi, einen Karriere-Modus in dem man bestimmte Aufgaben erledigen muss ("baue drei "Colonel"-Häuser und eine Bibliothek und kassiere mindestens 12'000 Miete pro Mietzyklus") und einen "Casual"-Modus, in dem man einfach drauflosbauen kann.

Im Karriere-Modus ist die Zeit für das Erfüllen der Aufgabe jeweils begrenzt. Ist man besonders schnell, erhält man eine zusätzliche Auszeichnung.

Es gibt eine ganze Menge verschiedener Karten die man im Karriere-Modus freispielen kann. Die einzelnen Karten sind aber alle sehr einfach und passen ganz auf den iPhone-Screen - scrollen wie bei Sim City gibt's hier nicht.

Housing Boom, hm?

Überhaupt wird nicht besonders viel simuliert. Die Resourcen, die man managen muss, sind neben den Grundstücken und Häusern nur Geld, Arbeiter, Material und Baupläne. Geld erhält man durch den Verkauf von Häusern und Grundstücken und durch Miete. Kaufen kann man damit Grundstücke und Häuser, Baupläne oder Baumaterial. Ausserdem kann man zusätzliche Arbeiter ausbilden.

Die Anzahl der verfügbaren Arbeiter bestimmt, wie viele Dinge man gleichzeitig tun kann. Je mehr Arbeiter, desto mehr Häuser kann man bauen, erweitern oder reparieren.

Material wird zum bauen, erweitern und repaieren von Häusern verwendet und kann gekauft werden. Pläne schlussendlich bestimmen welche Häuser man bauen kann und können für Geld gekauft werden.

Mehr Häuser!

Damit geht es in dem Spiel darum, die verfügbaren Resourcen möglichst klever einzusetzen, so dass man schnell zu viel Geld und Grundstücken kommt und die jeweilige Aufgabe erfüllen kann.

Das macht auch tatsächlich viel Spass. Wer hier aber eine Simulation vom Kaliber eines Sim City erwartet wird etwas enttäuscht; besonders viel Tiefgang hat das Spiel nicht, die Spannung entsteht nicht aus der komplexen Simulation, sondern aus der Zeitlimite.

Fazit

Für Sim-Fans vielleicht ein Spiel für zwischendurch, für alle Anderen durchaus einen Blick wert. Zielpublikum des Spiels sind wohl nicht hartgesottene Sim-Fans, sondern eher Gelegenheitsgamer. Und für die ist das Spiel absolut empfehlenswert.


judgementbox
Build-a-lot
Positiv

Witzige Spielidee, recht spannend, hübsch umgesetzt, macht Spass, tolles Spiel für Gelegenheitsgamer

Negativ

Etwas simple Simulation, wenig Resourcen die man managen muss, Spielfeld ist klein und passt ohne scrollen auf den iPhone-Screen, für Windows gibts bereits Version 2, für hartgesottene Sim-Fans eher nicht zu empfehlen

Alleine spielen: Nur für Fans.
Mit Freunden auf dem Sofa spielen: Gibt's nicht.
Mit Freunden im Internet spielen: Gibt's nicht.
Du kannst LKM, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


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Build-a-lot
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