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Testbericht | DS
Professor Layton und die verlorene Zukunft
Professor Layton ist eine dieser Spiele-Serien, bei denen ich bereits vor dem Release weiss, dass ich mir ein paar Tage für das Spiel frei halten muss. Die Layton-Spiele sind so gut, dass ich sie einfach nicht weglegen kann. Diese Regel gilt auch für die neuste Ausgabe. Die Professor-Layton-Spiele reduzieren traditionelle Adventure-Games auf ihre zwei elementaren Spiel-Komponenten: Erstens, eine tolle Story. Zweitens, Rätsel. Tatsächlich sind die Layton-Spiele derart fokussiert, dass es gar nicht viel Anderes gibt als eine Story und Rätsel. Und die Rätsel haben in den meisten Fällen überhaupt nichts mit der Story zu tun, was den positiven Effekt hat, dass sie keine Rücksicht auf die Story nehmen müssen (und umgekehrt). In traditionellen Adventure-Spielen führt das Zusammenspiel von Rätsel und Story oft dazu, dass die Rätsel etwas seltsam sind (in etwa geht das dann jeweils so: "klebe das Mikrofon mit dem Leim auf den Rücken der Katze, damit die Katze durch das offene Fenster wandert und das Gespräch vom Nazi-Offizier aufnimmt"). Solche verwirrende Rätsel sucht man bei Layton vergeblich. Statt dessen wandert man durch die hübsche Welt des Spiels, spricht mit den Personen, und sobald ein Rätsel gelöst werden muss wechselt das Spiel in einen Rätsel-Modus: RätselDen Vorgängern wurde gerne mal vorgeworfen, dass die Rätsel zu oft mit Zündhölzern zu tun haben. Mich persönlich stört das nicht, wichtiger ist die Qualität der Rätsel. Da das Spiel über 150 verschiedene Rätsel hat kann man nicht von jedem einzelnen Rätsel Top-Qualität erwarten, und einige Rätsel sind auch tatsächlich nicht so genial. Alles in allem kann man sich aber nicht beklagen; schliesslich geht es nicht lange bis ein weniger interessantes Rätsel gelöst ist, und danach muss man sich nie mehr darum kümmern. Die Rätsel sind abwechslungsreich genug dass das Spiel für alle Spieler interessant ist, und das Lösen der Rätsel auch nach längerem Spielen nicht langweilig wird. Dazu kommt, dass man regelmässig wieder ein wirklich cleveres Rätsel serviert bekommen, was doppelt motiviert um weiter zu spielen. StoryDie Story des Spiels beginnt damit, dass Luke, Professor Laytons Lehrling, einen Brief aus der Zukunft bekommt — von seinem 10 Jahre älteren Ich. So beginnt das Abenteuer, und kurze Zeit später finden sich Luke und der Professor selber in der Zukunft wieder. Das erste Layton-Spiel konnte mit einer wirklich tollen Story überzeugen. Im zweiten Teil hat Level 5 dann etwas nachgelassen, die Story war zwar gut, aber nicht mehr so packend wie im Vorgänger. Der dritte Teil macht das wieder Wett; die Geschichte ist toll geschrieben, spannend, und echt phantasievoll. Wie beim zweiten Teil wurden auch hier wieder kleine Minigames ins Spiel integriert. So bekommt man beispielsweise Sticker, mit denen man ein Bilderbuch ergänzt. In einem anderen Mini-Spiel steuert man ein kleines Auto durch verschiedene Labyrinthe. Bild und TonIm Vergleich zu den früheren Layton-Spielen scheint die Video-Qualität leicht verbessert zu sein. Wie bei den früheren Layton-Spielen wird der Spieler auch hier mit wunderschönen Animationen verwöhnt. Die Hintergrundbilder sind toll gelungen, und die stimmige Musik vermag absolut zu überzeugen. Das Spiel glänzt ausserdem mit einer gut übersetzten und gesprochenen deutschen Sprachausgabe. FazitAuch der dritte Layton-Teil ist jedem Denkspiel-Fan zu empfehlen. Die spannende Story überzeugt, die Rätsel sind gut, die Grafik hübsch, und die Musik passt. Wir bedanken uns bei der Waldmeier AG für die freundliche Bereitstellung einer Vollversion zu Testzwecken Professor Layton und die verlorene Zukunft
Positiv
Tolle Story, interessante Rätsel, geniale Grafik, stimmige Musik, gut gelungene deutsche Sprachausgabe, über 150 hauptsächlich gut gelungene Rätsel Negativ
Nicht viel Neues im Vergleich zu früheren Ausgaben, nicht alle Rätsel sind genial
Du kannst LKM, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.
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