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Nvidia kündigt 64-Bit-Chip an

vor 3 Jahren von LKM

Nvidia's Tegra-Chips kommen vor in mobilen Geräten wie Mobiltelefonen und Tablets zum Einsatz. Aber auch der Nvidia Shield ist mit einem Tegra 4-Chip ausgerüstet. Nun hat Nvidia den Nachfolger namens K1 angekündigt — und macht den Schritt auf 64 Bit.

Tegra ist ein sogenanntes "System on a Chip". Im Gegensatz zu einem traditionellen PC werden CPU (Hauptprozessor) und GPU (Grafikprozessor) also auf dem selben Chip integriert.

Auf der CPU-Seite hat sich im Vergleich zum Tegra 4 wenig geändert, abgesehen vom Schritt auf die 64-Bit-Architektur. Vermutlich wird der Tegra K1 in diesem Bereich ähnliche Leistungsmerkmale bieten wie der Tegra 4.

Anders sieht es auf der Grafik-Seite aus. Hier wechselt Nvidia auf die Kepler-Architektur, die den Desktop-Grafikkarten der GeForce GT 600-Reihe und der GeForce GT 700-Reihe zum Einsatz kommen. Nvidia wird 192 CUDA-Kerne verbauen. Zum Vergleich: die GeForce GTX 760, eine aktuelle PC-Gamer-Grafikkarte der oberen Mittelklasse, hat mit 1152 CUDA-Kernen sechs mal mehr Power.

Was bedeutet das im Endeffekt? Wenn man bedenkt, dass typische Mobiltelefone viel weniger Pixel rendern müssen als ein Gaming-PC, kommt die Power von mobilen Geräten hier langsam in den Bereich, den man von PCs kennt. Laut Nvidia werden die grafischen Fähigkeiten von Xbox 360 und PS3 mit dem Tegra K1 zumindest klar in den Schatten gestellt.

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Wir dürfen uns von mobilen Spielen also bald einiges hübschere Grafik erwarten. Und hoffentlich kommt Nvidia beizeiten auch dazu, den Nvidia Shield mit dem neuen Chip auszurüsten.

Quelle: Ars Technica.

Du kannst LKM, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.

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