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Formel 1 brutal echt erleben

vor 6 Jahren von DN, Aktualisiert: vor 6 Jahren

Da haben sich ein paar Gamefreaks aka. Ingenieure scheinbar so richtig austoben können. Das Robo-Cockpit, entwickelt vom Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, simuliert das Erlebnis einer Fahrt mit einem echten Formel-1-Boliden. Das Ergebnis dürfte nicht allzuweit von der Realität liegen – einmal abgesehen vom brachialen Sound des Motors.

Festhalten!

Screenshot

Der Traum jedes Autofreaks und Renngame-Fans: Die Testperson sitzt im Schalensitz, der an einem sechsachsig bewegbaren industriellen Roboter-Arm der klingenden Marke Kuka KR 500 befestigt ist, und heizt in einem 2007er Formel-1-Wagen von Ferrari über die Strecke von Monza. Zu hoffen übrig bleibt, dass die Ingenieure kein Überschlags-Feature mit eingebaut haben:

Visier runter und los

Die Frage ist bloss was die Wissenschaftler dazu getrieben haben könnte, statt der hochwertigeren Konsolenfassung von Formula 1 eine für heutige Verhältnisse relativ lausige Engine von Virtools zu verwenden. Dieser Entscheid dürfte wohl in der Koordinations-Unit begründet sein, welche die Steuerbefehle des Piloten in die Engine einrechnet und gleichzeitig die Befehle an den Roboterarm ausgibt. Andererseits dürfte einem angesichts der krassen Beschleunigungs-Simulation die Grafik für einmal weniger stark interessieren.

Paolo Robuffo Giordano und seine Kollegen müssen wirklich Freude haben an ihrer Arbeit. Ihr Ferrari-Formel-1-Simulator ermöglicht das unvergleichliche Erlebnis einer Fahrt mit dem Boliden ohne dass man sich einen kaufen muss. Was gibt es da noch mehr zu sagen?

Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.

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