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[GC 2011] Hands On mit Starhawk

vor 5 Jahren von DN, Aktualisiert: vor 5 Jahren

Die Spannung in der Atmosphäre ist schon beinahe spürbar. Ein grünes Glühen erfüllt den Horizont. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein Nordlicht, denn wir befinden uns nicht auf der Erde, sondern irgendwo in den weiten des Alls. Grüne Blitze zucken aus den Harvestern, welche eigentlich die gefragte Rift-Energie fördern sollten. Keine der üblichen Fehlfunktionen! Die Erntestation wird von "Outlaws" angegriffen.

von Roger Sieber, games.ch / Swiss Community Network

Dylan Jobe entering the stage

Wir sitzen im Radisson blu, gleich neben dem Messegelände in Köln. Gleich startet die Präsentation des so lange erwarteten Titels aus der Feder vom bekannten Entwickler und Studio-Gründers Dylan Jobe.

Dieser war bereits für den "Starhawk"-Vorgänger "Warhawk" verantwortlich und hat damit viele Gamer glücklich gemacht. Gebannt verfolgen die anwesenden Journalisten seinen Ausführungen. Wie wir von Dylan erfahren, haben die Entwickler viel vom Vorgänger gelernt und diese Erfahrungen in "Starhawk" einfliessen lassen. Starhawk

Die Story

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Wie ihr vermutlich bereits schon länger wisst, werden wir im Nachfolger, neben dem Online-Multiplayer mit bis zu 32 Spielern, im neuen Titel auch eine umfassende Kampagne erhalten. In dieser wird die Geschichte unseres Hauptprotagonisten Emmett Graves erzählt.

Die Story von "Starhawk" könnte eigentlich in einem kurzen Satz zusammengefasst werden: Ein Familiengeschichte im Western-Stil jedoch in einem Science-Fiction-Setting. Emmett und sein Bruder haben in der Vergangenheit gemeinsam eine Energie-Station betrieben. Während eines Angriffs einer Truppe Outlaws explodierte die Station. Dabei wurden die Graves-Brüder der gefährlichen Rift-Strahlung ausgesetzt.

Die Strahlung führt dazu, dass die Opfer mutieren, das Skelett wird nach aussen getrieben und die Psyche verändert sich. Emmett hatte Glück, ein Clan-Mitglied konnte mit Implantaten dafür sorgen, dass es nicht zu bösartigen Veränderungen kam. Sein Bruder hatte jedoch weniger Glück. Seit jenem Zwischenfall haben sich die Wege der beiden getrennt. Während Emmett im All unterwegs ist, um die Rifter vor Überfällen zu schützen, hat sich sein Bruder den bösen Outlaws angeschlossen. Früher oder später muss es zu einer Konfrontation der beiden kommen.

Build & Battle

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Neben der bereits aus "Warhawk" bekannten Spielmechaniken, dürft ihr in" Starhawk" eigene Gebäude erstellen. Von defensiven Wall-Strukturen über automatischen Verteidigungsp-Positionen bis hin zu Angriffswaffen stehen euch eine Menge Gebäude zur Verfügung. Diese dürft ihr frei positionieren und erstellen.

Die Strukturen können auch an Locations gebaut werden, wo sich gerade ein Gegner befindet gebaut werden. Die Gebäude sind also bereits beim Bau eine nicht zu unterschätzende Waffe. Für die Erstellung dieser Konstrukte benötigt ihr natürlich Rift-Energie. Diese erhaltetält ihr, wenn ihr eure Gegner niedermäht oder ihr euch in einer von eurer Gruppe kontrollierten Region befindet. Auf diese Weise erhalten auch Spieler, die eine defensive Spielweise bevorzugen, genügend Energie.

Fällt ihr im Kampf, könnt ihr euren Spawnpunkt überall in der vom Team kontrollierten Zone wählen. Euer Spawn-Pod dient, wie bereits bei den Gebäuden, ebenfalls als Waffe. Die wohl spannendste Waffe ist der Starhawk. Entweder nutzt ihr den Hawk als Raumschiff oder ihr transformiert diesen in eine Exoskelett und stampft so durch die gegnerischen Linien. Das Gleiten wie in Warhawk ist leider nicht mehr möglich.

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Wie wir von Dylan erfuhren, hat man diese Fähigkeit zu Gunsten des verbesserten Power-Balancings geopfert. Wie bereits im Vorgänger wird es in "Starhawk" Jetpacks geben. Der Raketenrucksack aus dem Vorgänger hat das LightBox-Team leicht modifiziert. Das Handling wurde verbessert. So ist es nun einfacher im Sinkflug Attacken auszuführen. Das Gameplay fühlt sich zudem flüssiger an als beim Vorgänger. War es früher notwendig noch eine Taste für das benutzen Benutzen einer Leiter zu drücken, klettert man nun automatisch hoch oder eben runter.

Community Counts

Wie bei "Battlefield 3" und "Modern Warfare 3" erhalten wir für "Starhawk" einige Community-Features. Neben einem InGame-Kalender zur Planung von Clan-Aktivitäten, veröffentlicht LightBox zusätzliche Android- und iPhone-Apps. Auf diese Weise wird der Spieler keinen Event verpassen und kann auch die Fortschritte seiner Freunde verfolgen.

Gesamteindruck

Mit „Starhawk“ wird die „Warhawk“-Fangemeinde einen würdigen Nachfolger erhalten, der mit vielen neuen Features vollgepackt sein wird. Vor dem Release 2012 wird es einen globalen Beta-Test geben – „Warhawk“-Spieler werden bevorzugt!

Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.

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