GOD OF WAR 3
Testbericht | PS3

God Of War 3 gold_medium

vor 7 Jahren von DN, Aktualisiert: vor 4 Jahren

Kratos' Rachefeldzug stürzt die Welt ins pure Chaos. Nichts ist dem Geist von Sparta, wie er von den Göttern seit seinem Aufstieg zum Gott des Krieges und seinem späteren Fall genannt wird, heilig, wenn es um die Vergeltung des Verlustes seiner Liebsten geht. So kennen wir den Kriegsherren aus vergangenen Tagen, und so mögen wir ihn. Das neuste Kapitel im Buch des gefallenen Helden birgt viel Nervenkitzel, massenhaft rasante Action, einige bekannte Gestalten und gehörige Mengen Blut. Und es gibt mehr als ein paar Momente, wo einem vor Staunen die Spucke wegbleibt: Dieses Spiel ist grandiose Unterhaltung par exellence.


Die unheilige Allianz

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Ne, kein Rendering. Ingame.

Die Story setzt da ein, wo Teil 2 aufgehört hat. Kratos ist einen Bund mit den Titanen eingegangen, welche einen Angriff auf den Berg Olympus starten. Poseidon, Hermes, Helios, Hades und Zeus harren gespannt der Dinge auf dem Gipfel. Wenig erfreut über die Situation machen sich daran, den Angriff abzuwehren.

Kratos aber, der in der Vergangenheit von Göttern und Titanen bereits mehrfach verraten worden war, hat bald nur noch ein Ziel: Die Flamme von Olympus. Sie ist nötig, um Zeus und seine Götterbande ein für allemal zu besiegen.

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Man könnte meinen an manchen Stellen, es handle sich um interaktive Artworks — fantastisch plastisch

Doch diese zu bekommen, stellt sich als äusserst aufwendig heraus. Dutzende Rätsel wollen vorher gelöst, und Heerscharen von Gegner besiegt werden. Einigen Wesen muss geholfen, und die eine oder andere Schönheit will beglückt werden (je nach Präferenz des Spielers kann man dies auch unterlassen), bevor Kratos Ruhe finden kann — oder etwa doch nicht?

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Wem gehört wohl dieses lauschige Apartment?

Pandoras Truhe, die Kratos einst dazu verhalf, Ares zu besiegen, scheint der Schlüssel zur Lösung zu sein. Doch mit dem Öffnen der Truhe würde Kratos auch den Hass, die Gier und die Furcht zurück in die Welt lassen, die im Auftrag von Zeus vorher darin eingeschlossen worden war. Kratos ist nicht aufzuhalten, und der Welt der Menschen stehen dunkle Tage voller Regen, Sturm und Seuchen bevor.

Neue Spielzeuge, neue Haustiere

Die Bewegungen von Kratos, je später im Spiel, desto mehr, gleichen denen eines ungeheur wendigen Tänzers. Im Vergleich dazu wirken andere Hauptdarsteller in ähnlich gelagerten Spielen wie Hans Haudrauf.

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Die Eleganz und tödliche Präzision in den Sprüngen und Schlägen ist faszinierend anzuschauen. Keiner langt zu wie der Spartaner. Gegner in Form von Untoten, Medusas, Minotauren, Centauren, Zyklopen, Sirenen und vielen anderen Fabelwesen machen einem das Leben dennoch nicht gerade einfach.

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Ran an den Speck

Die Kamera kann nach wie vor nicht frei bewegt werden. Dies birgt sowohl ein paar Vor- wie auch Nachteile. Würde man an der einen oder anderen Stelle sich gerne ein bisschen freier umschauen, kommt einem die Kamera dafür im Kampf nicht in den Weg, und die Dramatik wird durchwegs hoch gehalten. Meist funktioniert der Blickwinkel gut genug, manchmal kommt es vor, dass es irgendwie nicht so ganz klappt mit der Sicht.

Neu darf man einzelne Gegner packen, und als Schild vorgehalten die anderen Schergen rammen. Neu ist auch die Möglichkeit in bestimmten Situationen mittelgrosse Gegner mit ein paar Angriffen zu betäuben, und anschliessend auf ihnen zu reiten. Die Kombination Kratos + Zyklop bringt beispielsweise eine gewaltige Wucht zusammen, wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt. Dazu kommen einige neue Waffen (ohne hier allzusehr ins Detail zu gehen), und frische Kampfmoves.

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Immer schön lächeln

Grössere Gegner werden nach wie vor mit Quicktime-Events gebodigt, gepaart mit ziemlich spektakulären Finishing-Move-Animationen. Wie Shinobi bei seinem Hands-On-Bericht treffend festgehalten hat, wurde die Ausführung dieser QTs etwas vereinfacht: Das jeweilige Symbol taucht am oberen, unteren, linken oder rechten Bildschirmrand auf, so dass man eher intuitiv den richtigen Button drückt.

Einige Angriffsvarianten aus der Vergangenheit wurden erhalten, was Sinn macht. Bekannt sind auch die Orbs, die man für erledigte Gegner als Belohung bekommt. Grüne Kugeln geben verlorene Lebensenergie zurück, blaue laden die Magieanzeige wieder auf, rote dürfen für das Verstärken von Waffen und Items eingesetzt werden, und goldene Orbs füllen die Tanks der Klinge von Olympus wieder auf, welche dann bei Bedarf via Betätigen von L3 und R3 eingesetzt werden darf.

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Auch aus der Nähe kann sich der Herr aus Sparta sehen lassen

Besonders interessant sind die zusätzlichen Items, die man im Verlauf des Spiels erhält, und welche man quasi als Parallel-Waffen einsetzen kann, wie z.B. der Bogen des Apollo oder der Kopf des Helios. Diese können im Kampf oder in manchen Situationen als anderweitig nützliches Hilfsmittel eingesetzt werden. Gerade die Kombination der «konventionellen» Waffen mit dem Zusatzarsenal macht in der Hitze des Gefechtes einen Heidenspass und ist relativ einfach zu handhaben.

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Die regelmässig gesetzten Wegpunkte erlauben es, ohne riesige Zeitverluste voranzukommen — oder eben besonders schwierige Passagen gleich nochmals in Angriff zu nehmen.

Der Schwierigkeitsgrad «Normal» verlangt einem schon einiges ab. «Schwer» dürfte nur für absolute God-Of-War-Veteranen oder Masochisten in Frage kommen, «Einfach» scheint dafür schon wieder etwas auf der gar lockeren Seite. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Kunst des geschmeidigen Kampfes zu verinnerlichen, und sich mit Kratos diversen Geräten gut vertraut zu machen.

Doch nicht nur Agilität im Kampf ist gefragt, auch diverse Geschicklichkeitspassagen warten darauf, von Euch gemeistert zu werden.

Der ultimative Kraftakt

Kratos' neuste Erscheinung zeigt sich in einem unglaublich detailierten Charaktermodell. Narben, Kampfbemalung, Gewand und Rüstung kommen gut zur Geltung. Die farbenprächtigen und atmosphärischen Umgebungen sind je nach Level kaum vom Artwork zu unterscheiden, und die Gegner stehen in Sachen Animationen und Design dem Hauptdarsteller samt Szenerie nur wenig nach. Zusammen mit den brillanten und durchwegs superscharfen Texturen, Spiegelungen, Tiefenschärfe-Effekten und dynamischen Lichtern entsteht ein überaus plastischer Eindruck einer fantastiegeladenen Vision der griechischen Antike und Mythologie.

Gerade die bereits aus vorherigen GOW-Titeln bekannten dynamischen Hintergrund-Szenen, wo auch gern einmal ein Titan über Kratos hinweggeht oder eine halbe Stadt wie das Spielzeug eines Vulkans in die Luft fliegt, bekommen hier eine ganz neue Tiefe und Kraft.

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Besonders beeindruckend sind dabei bestimmte Levels, die richtiggehend zu atmen und zu leben scheinen. Kombiniert mit dynamischen Perspektivenwechseln und dem Spiel mit der Betrachtungsdistanz ergeben sich bisher ungeahnte Szenen von beeindruckender Spannung. In manchen Szenen sieht man Kratos von sehr weit weg, und dadurch entsteht ein völlig neues Gefühl des Gigantismus, der in den Genen der Serie steckt seit dem ersten Teil.

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Wo ist Walter, ähem.. Kratos?

Hephaestus dem Schmiedegott beim Arbeiten zuzuschauen, ist genauso ein eindrücklicher Moment, wie das Wiedersehen mit dem Titanen Chronos. Dieses Spiel muss man wohl einfach selbst erlebt haben.

Verlaufen kann man sich in der Welt der griechischen Mythologie nicht gross, da die Welten ziemlich linear daherkommen. Aufgelockert wird das Ganze durch ein paar coole Minigames, wie z.b. die Hand als Schutz vor dem blendenden Blick des Helios zu bewegen, um näher zu kommen, oder die altbekannten Spielereien mit Aphrodite und ihren Jüngerinnen.

Fazit

Die Leute von Sony's Santa Monica Studio zeigen allen Klonbastlern und Trittbrettfahrern, dass sie nach wie vor die Meister ihres Faches sind. Brachte THQ mit «Darksiders» zumindest einen ganz eigenen visuellen Stil und eine Prise Zelda in das Quasi-Genre der Hack'n'Slasher, konnten viele andere Nachahmer den God-Of-War-Titeln in keiner Weise das Wasser reichen oder mit kreativen Elementen sonstwie für gute Unterhaltung sorgen. Der Gott des Krieges erfindet sich nicht komplett neu, besticht aber durch gekonnte Weiterentwicklung und dem typischen guten Gamefeeling.

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Einst gehörten diese Pranken Kratos' Halbbruder, Herkules

Die neuen Elemente, gemischt mit den altbekannten Spielmechanismen, fügen sich zu einem gelungenen und konsequent weitergedachten Abenteuer des Ghost Of Sparta. Die zusätzliche Rechenpower wurde sinnvoll für Erweiterungen des Gameplays in allen Dimensionen eingesetzt, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch die Pracht der Texturen, der Umgebungen und Figuren, welche natürlich auch immens von der Kapazität der Maschine profitiert haben, sind so noch nirgends zu sehen gewesen.

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Tolle Aussichten

God Of War 3 zeigt aber auch ein Stück weit auf, mit welchen Problemen und Ansprüchen sich Game-Entwickler bei derart grossen Projekten herumschlagen müssen. Sei das Budget und die Entwicklungszeit noch so gross, das hinterletzte Fehlerchen lässt sich kaum vermeiden. So bekundet der grosse Spartanische Held ab und an Mühe, eine simple Truhe auf Anhieb zu öffnen, wenn er nicht ganz genau am richtigen Ort steht. Es ist auch nicht immer ganz klar, wo es für das Vorankommen im Level weitergeht.

Anzusprechen gibt es an dieser Stelle sicherlich auch der teilweise schon fast absurde Grad von Brutalität. Die Qualität der God Of War-Titel liegt nicht wirklich in der übertriebenen Blutigkeit, sondern in der packenden Action. Klar gehört dazu auch der eine oder andere Spritzer Blut, aber diesbezüglich hat man es in Teil 3 doch etwas gar gut gemeint.

Dies ist jedoch Kritik auf sehr hohem Niveau. Sonys neuster Streich ist durchaus ein Grund sich eine PS3 zu kaufen, falls man denn noch keine hat. Die Hochwertigkeit in Konzeption, Ausführung und Produktion ist unglaublich hoch. Jeder Action-Fan dürfte hier weich werden in den Knien — zu Glück sitzt man meistens schon, wenn man zockt. In Sachen Präsentation verdrängt Kratos den bisherigen König Nathan Drake vom Thron. Uncharted 2 besticht zwar ebenfalls mit höchsten optischen und akustischen Genüssen, doch God Of War 3 vermag sogar diese hohe Hürde zu toppen. Und das soll hier durchaus etwas heissen. Einzig bezüglich der Story hält Nathan immernoch den Pokal in den Händen.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Handlung von Teil 1 und Teil 2 findet Ihr auf Wikipedia

God Of War 3 erscheint am 17. März 2010 für die PlayStation 3.

Wir bedanken uns bei Sony für die freundliche Bereitstellung einer Vollversion zu Testzwecken

judgementbox
God Of War 3
gold_medium
Positiv

Episches Game-Erlebnis, perfekte Präsentation, imposante Settings, eindrücklicher Soundtrack und gelungenes Voice-Acting, mitreissende Kämpfe und knackige Bossbattles, ausgiebige Dauer, würdiges Finale der Trilogie

Negativ

Kratos ist teilweise nicht ganz so agil wie in Teil 1 und 2, an manchen Stellen steht einem der Blickwinkel etwas im Weg, teilweise etwas übertrieben blutig und brutal

Alleine spielen: Sehr gut!
Mit Freunden auf dem Sofa spielen: Gibt's nicht.
Mit Freunden im Internet spielen: Gibt's nicht.
Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


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# vor 7 Jahren
Ufff... das teil scheint ja wirklich geil zu sein... muss ich dann glaubs mal reinkucken, sobald ich das add-on von DA:Orgins durchhabe..

teil 1 und 2 von GOW ist voll an mir vorbeigerast noch nie was gehört von den titeln, aber lieber spät als nie ;-)
mineichenmineichen
 
 


7444
1 3 10
# vor 7 Jahren
Na dann ist es höchste Zeit dass Du mal Kratos' Bekanntschaft machst. Du als alter Diablo-Freak dürftest auch hier ran Gefallen finden.

Etwas Geduld brauchst Du aber noch, das GOW 3 erscheint erst am 17. März. Solange kannst Du Dir aber via Demoversion im PSN mal ein Bild machen.
DNDN
 
 


10922
5 7 12
# vor 7 Jahren
Die ersten zwei Teile wurden für die PS3 auf einer einzigen Disk in HD neu aufgesetzt. Sieht ziemlich gut aus.
LKMLKM
 
 


10252
4 6 10
# vor 7 Jahren
@mineichen, von LKM: Jep, kann ich Dir allenfalls ausleihen, hab ich auch in der Bibliothek, für den Fall dass Dir im Frühsommer das Gamefutter ausgeht. Mit God Of War 3 wird die Marke in Sachen Präsentation und Dynamik allerdings schon sehr hoch gesetzt, für den Fall dass Du nachher auf die älteren Titel zurückgehst. Ist aber sicher eine Testrunde wert.
DNDN
 
 


10922
5 7 12
# vor 7 Jahren
@DN: hehe... wir scheinen was die gefälligkeit anbelangt ziemlich konform zu gehen...

was für ein kracher...
shinobishinobi
 
 


10294
3 4 12
# vor 7 Jahren
@Shinobi: Word up! Das Ding ist wirklich ein Erlebnis, der Anfang ist bloss ein Vorgeschmack auf viele weitere halsbrecherische Passagen. Man betrachte auch die anderen Reviews, die jetzt rund um den Globus langsam aufploppen: Unisono in etwa das gleich Fazit.
DNDN
 
 


10922
5 7 12
# vor 7 Jahren
gatt ^^.... dabei hab ich doch gar nicht soviel zeit zum gamen im moment *grummel* mal kucken evt. muss halt mein schlaf wieder mal darunter leiden ;-)
mineichenmineichen
 
 


7444
1 3 10
# vor 7 Jahren
OKEY !! hab jetzt grad das demo gespielt, das ist ja der WAAAAAHNSINN 9 von 10 punkten

nur die kameraführung ist manchmal schrott bzw. unübersichtlich

aber ein fieses ende, grad wenns spannend wird :-/
mineichenmineichen
 
 


7444
1 3 10
# vor 7 Jahren
*lach* Ja, die Sequenz soll natürlich auch Lust auf mehr machen. Aber sie kommt ganz genau so in der Vollversion nicht vor, der Anfang und das Ende sind anders. Ausserdem ist die Grafik noch nicht ganz auf dem Stand der Verkaufsversion, diese schaut also noch wesentlich besser aus.

Die Kameraführung hat natürlich auch zum Ziel, wie im Test erwähnt, Dramatik zu schaffen. Man muss sich ein bisschen dran gewöhnen, aber der Vorteil ist entsprechend auch eine durchwegs "filmische" Qualität im Bildausschnitt. Ab und zu kann es ein bisschen nerven, grundsätzlich empfinde ich den Entscheid der Entwickler aber als richtig.
DNDN
 
 


10922
5 7 12
# vor 7 Jahren
Wuuuuuhuuuu =) Wie geil ist den das Game! Einfach Super. Absolute Perfektion. Grafisch ganz klar etwas vom Besten was es derzeit gibt. Gigantisch was hier ab geht. Das Game lebt richtig. Etwa so in der Art stell ich mir Diablo 3 vor (nur halt im Diablo Style :P)

Stellenweise enorm vordernd. Da brauchte ich schon einige Versuche bis ich die richtige Vorgehensweise parat hatte, aber halb so wild. Das einzige was bei diesem Spiel etwas ins Auge fällt... Die Gewalt. Ich meine da ist jeder Torture-Porn des heutigen Kinos ein Witz im vergleich dazu! Gesplattert wird hier OOOOOHNE Ende. Für mich nicht weiter schlimm, aber man könnte das schon etwas Gewaltverherrlichend anschauen. Ist echt recht derbe was hier abgeht, zum Teil auch schon pervers (ich erinnere mich an die "Bein-ab-Szene")

Aber egal macht dem Ganzen keinen Abbruch, für mich klar DAS Game dieses Jahres. Kann man nur wärmstens weiter empfehlen.

@DN: Bin ich eigenlich deiner Meinung. Das die Kamara starr gewählt ist finde ich in Ordnung. Nur in gewissen Abschnitten ist man so was von angetan von der Umgebung da würde man sich eine freie Kamara wünschen *gg*.
StephSteph
 
 


9812
0 2 11
# vor 7 Jahren
muss wohl wieder etwas runterkurbeln, leider wurde das game dann doch schnell langweilig, gleiche moves langweilige gegner (ausgenommen zwischen und endgegner) alle waven sehen in etwa gleich aus...

naja für 1x mal durchspielen super nachher eher zum weglegen..
mineichenmineichen
 
 


7444
1 3 10
# vor 7 Jahren
@ freaky: also ich hoffe das diablo 3 komplexer daherkommt... ;-)
mineichenmineichen
 
 


7444
1 3 10
# vor 7 Jahren
Ja klar, meine eher vom Design und der Grafik her. Das sieht schon geil aus =) Aber umfangreicher wird Diablo auf jeden Fall!
StephSteph
 
 


9812
0 2 11
# vor 7 Jahren
@mineichen: GOW3 ist nunmal kein Action-RPG, sondern ein lineares Hack'n'Slay. Die Varianten im Umgang mit den Waffen und die Bewegungen sind sehr wohl vielseitig, jedoch wird jeder Spieler anders damit umgehen. Variiert man gekonnt mit Bogen, Kopf des Helios, magischen Attacken und den vier Hauptwaffen, kann man ganz schön viel verschiedene Sachen anstellen. Gegner in die Luft schleudern, wieder runterziehen, sich selbst zu Gegnern hinziehen, Rammen, in Brand stecken, Wirbeln, etc. etc.

Die Waffen "fühlen" sich auch komplett anders an, auch wenn die drei Kettenwaffen visuell einigermassen ähnlich daherkommen. Ich fand es jedenfalls immer wieder erstaunlich, welche Tänze der Spartaner da aufgeführt hat am Screen, wenn ich mal nicht die gewohnten zwei Tastenkombinationen verwendet hab.

Die Szenen in der unterirdischen Schmiede fand ich übrigens ein paar der eindrücklichsten, die ich bisher in einem Videogame gesehen habe. Da könnten sich gerade ein paar RPG-Macher (ja, Bethesda und BioWare, ich schaue Euch an) ein grosses Stück davon abschneiden.
DNDN
 
 


10922
5 7 12
# vor 7 Jahren
jepp die schmiede ist wirklich cool gemacht, auch das quest wo man den göterboten verfolgt....

UND natürlich die tötung von poseidon, da kann man so richtig sadistisch sein... har har


aber eben ist scheinbar einfach nicht so meine welt nur stumpfes hau drauf 8 h lang ;-)

(diablo ist die ausnahme)

Dieser Kommentar wurde nach seiner Veröffentlichung vom Autor nochmals geändert.

mineichenmineichen
 
 


7444
1 3 10
# vor 7 Jahren
ich hingegen bin nach wie vor völlig begeistert!
ein episches finale der trilogie.
obwohl ich das gefühl nicht loswerde, dass der spartaner nicht wirklich seinen frieden gefunden hat... fortsetzung liegt irgendwie in der luft... ;)

[ACHTUNG SPOILER!]

die einzelnen levels, quests sowie das ganze spiel sind zwar viiieeel zu kurz geraten, doch ist teil drei wohl eher als gigantischer bossfight, getrieben von einem kratos'schem dauerwutanfall zu verstehen.
die emotinale tiefe der ersten zwei teile wird eigentlich erst wieder in der endsequenz spürbar.

das verhältnis zwischen kampfsequenzen und quests empfand ich als angenehm ausgewogen.
die guitar-hero harfen sequenz hat mich beinahe in den wahnsinn getrieben... :)
freie kamera wär teilweise von vorteil, jedoch nicht konstant zwingend.

die vielseitigkeit der waffen ist erstaunlich. so hat man doch für alle vier kettenwaffen mindestens 6 verscheidene attacken plus spezialangriff. ziemlich witzig ist auch die möglichkeit mit allen vier kettenwaffen mehr oder weniger gleichzeitig anzugreifen.
zusammen mit dem helioskopf, apollos bogen und dem schwert spartas wird kratos zur ultimativen kampfmaschine.

im hades kriegt man bezüglich leveldesign einen hauch von h.r.giger welcher mit sphärischen klängen, die an amon tobin erinnern, untermalt ist, und heras garten ist ziemlich offensichtlich von m.c. escher inspiriert. etwas enttäuschend war das labyrinth, da es eigentlich kein solches ist. sprich: für einen irrgarten viel zu linear und vorallem zu kurz. gerade wenn man bedenkt wieviel zeit man im ersten teil in pandoras tempel verbracht hat.

der soundtrack ist zwar zu beginn gewohnt heroisch, doch sobald man im hades angelangt ist, wirds enorm düster, karg und melancholisch was schliesslich zu einem neuen main-theme führt, welches die eigentliche verzweiflung zum ausdruck bringt und sich fortan wie ein roter faden durch das spiel zieht.

god of war spielt man nicht. man fühlt es. oder halt nicht. (hihi)
shinobishinobi
 
 


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