PIXELJUNK SHOOTER 2
Testbericht | PS3

PixelJunk Shooter 2

vor 5 Jahren von DN, Aktualisiert: vor 5 Jahren

Die Spiele von Q-Games, nur per Download zu vernünftigen Preisen im PSN erhältlich, begleiten die PlayStation 3 seit Jahren. PixelJunk Monsters war ein vergnüglicher Tower-Defense-Spass, und PixelJunk Shooter glänzte besonders als Co-Op-Abenteuer in lustiger Comic-Grafik und mit viel Selbstironie. Wie geht die Geschichte der unterirdischen Höhlenerkunder weiter?


Tough business – rauhe Zeiten in tiefen Tiefen

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Mampf Das Spiel beginnt mit einem grossen Fressen. Und zwar seid ihr auf dem Teller. Ein riesiges unter der Erde wohnendes Urvieh auf dem fernen Planeten verschlingt euch da, wo ihr in Teil eins gerade eben den Endgegner erledigt habt.

In der Folge geht es weiterhin darum, Diamanten einzusammeln und vor allen Dingen die verschollenen Minenarbeiter aufzugabeln, um sie sicher nach Hause zu bringen.

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Die Kontrolle der Raumschiffe gestaltet sich gewohnt einfach und ist auch für Neulinge schnell erlernbar. Teil 2 stellt allerdings vom nicht einstellbaren Schwierigkeitsgrad der Levels und Gegner her wesentlich höhere Ansprüche als der erste Teil, der doch sehr gemächlich begann. Im Sinne der Story macht dies zwar Sinn, allerdings dürfte der eine oder andere Quereinsteiger angesichts solcher Konsolen-Athletik schonmal das Jucken kriegen.

Neue Elemente

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Neben den bekannten Komponenten wie Lava, Wasser und Gas gibt es neu Säureregen, violettes Turbogas (lässt das Schiff des Spielers umherwirbeln), Ankerpunkte im Wirbelgas, und andere. Auch neu ist eine Art Fressanzug, mit welchem man sich durch entsprechende Materie durchfressen muss. Die Controls in diesem Modus sind nicht ganz astrein und wirken etwas klotzig im Vergleich zum sonst sauber und flüssig umgesetzten Spiel.

Neben den neuen Umweltelementen gibt es auch mehr Situationen, wo man in einem bestimmten Timing einen Hebel betätigen und an einer anderen Stelle durchfliegen muss. Man kommt also des öfteren unter Zeitdruck.

Fazit

PixelJunk Shooter 2 ist eine Herausforderung, die alleine nur schwer und mit einigen Anläufen zu knacken ist. Wer sich auf entspannte Ausflüge in den Tiefen des mysteriösen Planeten aus Teil 1 freut, dem sei hier eines klar gesagt: Der zweite Teil ist kein reines Zuckerschlecken.

Am besten spielt sich PJS2 mit einem Kumpel auf dem Sofa. Zu zweit nach Diamanten und Überlebenden der Kolonie zu forschen, ist etwas vom besseren, was man in Kooperation auf der PlayStation 3 zocken kann.

Trotz eingiger Nebengeräusche gehört PJS2 zur Sonderklasse der PlayStation Network Download-Titel, und ist mit 125 MB angenehm klein ausgefallen, was die Datenmenge angeht. Die 12.50 Franken oder um die 9 Euro sind hier sicherlich nicht schlecht investiert.

judgementbox
PixelJunk Shooter 2
Positiv

Bewährtes Spielprinzip, neue Elemente mit höheren Anforderungen, sehr cooler Soundtrack im Stil der anderen PixelJunk-Games, nette physikbasierte Levels und Geschicklichkeitspassagen

Negativ

Schwierigkeitsgrad ab und an frustrierend hoch – gerade zu Beginn

Alleine spielen: Nur für Fans.
Mit Freunden auf dem Sofa spielen: Sehr gut!
Mit Freunden im Internet spielen: Sehr gut!
Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


# vor 5 Jahren
Hmmm ist manchmal schon fast deprimierend schwer... schon das erste Level ist heftig (bis fast unmöglich für Anfänger) o.O Trotzdem ist es eine
Herausvorderung. Wird ein sehr happiger Teil nach dem ziemlich ausgewogenen ersten Kapitel.
StephSteph
 
 


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PixelJunk Shooter 2
Erhältlich für PlayStation 3
Von Q-Games (Developer), Sony (Publisher)