MICHAEL JACKSON: THE EXPERIENCE (KINECT)
Testbericht | Xbox 360

Michael Jackson: The Experience (Kinect)

vor 5 Jahren von LKM, Aktualisiert: vor 5 Jahren

Die Wii-Version dieses Spiels haben wir schon vor fünf Monaten getestet. Nun liefern wir wie versprochen einen Kurtztest für die Kinect-Adaption des Jackson-Tanzspiels nach.

An der Wii-Version haben wir vor allem die schlechte Erkennung der Tanz-Moves bemängelt. Die Wii-Remotes waren einfach nicht exakt genug. Die Kinect-Version behebt dieses Problem; endlich kann ich sehen, wie gut (oder mies) meine Tanz-Moves tatsächlich aussehen.

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Nicht verbessert wurde leider, wie die vom Spieler verlangten Bewegungen angezeigt werden. Die Bilder der Moves sind nicht aussagekräftig, und wenn man wartet bis die Background-Tänzer die Bewegungen vormachen, ist man immer im Hintertreffen. Beim ersten mal Spielen hat man hier keine Chance. Einzig mehrmaliges Spielen und Lernen der Choreographie führt dazu, dass man die Lieder wirklich korrekt tanzen kann.

Die Präsentation des Spiels wurde deutlich verbessert. Die schlechten Musikvideos aus der Wii-Version wurden ersetzt, und statt einer Jackson-Kopie beim Tanzen zuzuschauen, wird nun per Kinect der Spieler direkt ins Bild gebeamt - inklusive Jackson-typischen Stern-Effekten, die alle Tanz-Moves begleiten.

Und dank Kinect-Mikrofon darf man nun sogar selber mitsingen.

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Die Tanz-Tutorials wurden im Vergleich zur Wii-Version zwar nicht weiter verbessert, wenigstens muss man sie nun aber nicht mehr freischalten, sondern hat bereits zu Beginn Zugriff auf alle Lektionen.

Einzig negativ fällt auf, dass auf der Kinect-Version nie zwei Tänzer gleichzeitig spielen können. Auf der Wii war das noch möglich. Statt dessen tanzt man, wie bei anderen Kinect-Tanzspielen, im Multiplayer-Modus abwechslungsweise.

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Alles in allem hat sich Ubisoft um die meisten mangelhaften Punkte der Wii-Version gekümmert, und mit der Kinect-Version nun ein Spiel auf den Markt gebracht, welches zwar immer noch verbessert werden könnte, aber welches allen Jackson-Fans trotzdem uneingeschränkt empfohlen werden kann. Jacksons Songs machen Spass, und in diesem Spiel lernt man tatsächlich den einen oder anderen Jackson-Tanzmove. Das mag nicht für alle Gamer gut genug sein, für mich reicht das aber allemal zu einer Kaufsempfehlung.

Wir bedanken uns bei Ubisoft für die freundliche Bereitstellung einer Vollversion zu Testzwecken.


judgementbox
Michael Jackson: The Experience
Positiv

Man sieht, wie gut man wirklich tanzt; tolle Musik-Auswahl; gute Grafik-Effekte; man kann tatsächlich ein paar Jacko-Moves lernen

Negativ

Grafik könnte nach wie vor besser sein; Multiplayer hat keinen "gleichzeitigen" Tanzmodus; Choreographie muss auswendig gelernt werden, da sie im Spiel nicht so gut vorangezeigt wird

Alleine spielen: Nur für Fans.
Mit Freunden auf dem Sofa spielen: Nur für Fans.
Mit Freunden im Internet spielen: Gibt's nicht.
Du kannst LKM, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


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