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Resistance 3 - Interview mit Jon Paquette

vor 6 Jahren von DN

Am Resistance-3-Event in Paris hatten wir vom Swiss Community Network die Chance, mit Jon zu sprechen. Seine Aussagen bringen ein wenig Licht ins Dunkel des momentan noch herrschenden Test-Embargos. Das Review zu Resistance 3 folgt in den nächsten Tagen hier ebenfalls auf diesem Sender.

Resistance 3 — Interview mit den Entwicklern in Paris

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Mit Jon sprach Roger Sieber von games.ch / Swiss Community Network

SCN: Werden die noch offenen Fragen aus den ersten beiden Teilen beantwortet? Weshalb die Chimera auf der Erde gelanden sind? Weshalb das Wurmloch geöffnet wurde?

Jon Paquette: Die Rätsel werden im dritten Teil aufgelöst. Zum einen über die Tagebucheinträge von Malikov und zum anderen natürlich im Verlauf der Story, in den Gesprächen mit den Protagonisten.

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SCN: In einer Szene sehen wir die Terraformingmaschinen der Chimera, deutet dies darauf hin, dass die Ausserirdischen auftauchen werden, sobald die Transformation beendet ist?

Jon Paquette: Möglichweise. Aus meiner Sichtweise sind die Terraformer eine weitere mächtige Waffe, welche die noch vorhandenen Überlebenden der Menschheit auslöschen soll. Der Strahl reicht mehrere hundert Meter in die Tiefe. Gegen ihn gibt es keine Fluchtmöglichkeit. Zudem wirkt er ziemlich cool.

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SCN: Im dritten Teil kommt das Waffenrad zurück. Weshalb? Seit ihr mit der Variante aus Teil 2 nicht zufrieden gewesen oder gab es Gründe die euch zur Implementation bewegt hatten?

Jon Paquette: Ein wichtiger Grund war das Feedback aus der „Resistance“-Community, Zusätzlich finden wir es einfach grossartig mit einem solch umfangreichen Arsenal gegen die Chimera antreten zu können, zumal die Waffen nun auch verbessert werden können. Es ist doch extrem ätzend wenn die passende Waffe nicht zur Verfügung steht!

SCN: In „Resistance 3“ erholt sich die Gesundheit nicht von selbst. Weshalb habt ihr euch für die Health-Packs entschieden?

Jon Paquette: Einer der Gründe, weshalb wir uns nicht für die automatische Gesundheitsregenerierung entschieden haben, ist das zusätzliche Survival-Feeling welches wir damit erreichen wollten. Der Spieler kann sich so nicht einfach in die Deckung zurückziehen, um seine Figur wieder zu regenerieren. Die Suche nach Health-Kits steigert zudem den Druck auf den Spieler. Zusätzlich tragen einige Gegner Health-Packs mit sich herum. Entsprechend kann es Sinn machen zuerst diese Aliens zur Strecke zu bringen. Eine weitere taktische Möglichkeit.

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SCN: Im Gegensatz zu anderen Titeln hat der Spieler immer genügend Munition?

Jon Paquette: Nicht immer, während einem späteren Abschnitt der Reise nach New York wird die Munition ziemlich knapp. Wir wollten damit die Spannung erhöhen und die drückende Survival-Stimmung noch vertiefen.

SCN: Wir haben im Internet gelesen, dass ihr keinen vierten Teil mehr macht?

Jon Paquette: Wo habt ihr das gelesen? (mit erregter Stimme) Wir haben aktuelle keine Pläne für einen weiteren „Resistance“-Titel. Ähm, wenn ihr das Spiel durchgespielt habt, werdet ihr sehen, dass der Titel die Trilogy optimal beendet.

SCN: Etwas Spezielles das ihr uns noch mitteilen möchtet?

Jon Paquette: Hmm, eigentlich nicht. Speziell ist höchstens, dass wir ein extra Jahr hatten um das Spiel fertig zu stellen. Das half uns viele Kleinigkeiten zu verbessern. Wir denken, dass der dritte Teil das beste „Resistance“-Spiel ist.


Eine noch etwas ausführlichere Version des Interviews findet ihr bei unseren Kollegen von games.ch


Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


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