NVIDIA SHIELD: DAS DEFINITIVE REVIEW
Testbericht | Android

Nvidia Shield: Das definitive Review gold_medium

vor 3 Jahren von LKM, Aktualisiert: vor 3 Jahren

Nvidia bringt eine neue Handheld-Konsole auf den Markt. Nvidia ist zwar neu im Handheld-Geschäft, aber alles andere als neu im Hardware-Geschäft. Die Erwartungen an die Konsole sind daher hoch — und werden grösstenteils erfüllt.

Das Wichtigste zuerst: Nvidia Shield ist eine Android-basierte handheld-Konsole. Konzeptuell erinnert das an das Sony Xperia PLAY, faktisch hat Nvidia's Gerät aber wenig mit dem PLAY gemeinsam.

Hardware

Was als erstes auffällt, ist das Gewicht der Shield. Das Ding fühlt sich an, als ob Nvidia ein bisschen Blei eingebaut hätte: gerade noch auf der richtigen Seite der Grenze zwischen "wertig" und "zu schwer". Klappt man das Gerät auf, wird man von einem hübschen, hellen Bildschirm begrüsst, der die selben Dimensionen hat wie der Bildschirm der PlayStation Vita.

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Form

Zunächst wirkt das Design der Konsole seltsam. Weshalb der aufklappbare Bildschirm? Weshalb nicht ein ähnliches Design wie die Vita, oder der GameBoy Advance? Die Antwort darauf wird aber schnell klar: das Design der Shield macht extrem viel Sinn. Der Controller liegt perfekt in der Hand und erinnert an ein Xbox 360-Gamepad. Der aufklappbare Bildschirm kann frei bewegt werden, und kann so in jeder Situation in die korrekte Position gebracht werden. Die Shield ist derart bequem, dass man sich nach kürzester Zeit fragt, weshalb nicht alle Handhelds so funktionieren.

Die Antwort auf diese Frage? Nachteil vom Shield-Design ist, dass die Konsole in keine Hosentasche passt, genau so wenig wie ein Xbox-Controller in eine Hosentasche passen würde. Wer seine Handhelds also gerne in der Hosentasche mitträgt, ist mit der flachen Vita auch weiterhin besser bedient.

Noch ein Nachteil: Games, die nur den Touchscreen benötigen, sind nur beschwerlich spielbar. Diese Konsole ist wirklich nur für Spiele gedacht, die Gebrauch vom Gamepad machen.

Bildschirm

Das 5-Zoll-Display der Shield hat zwar die selbe Grösse wie der Bildschirm der Vita, ist dieser aber in allen anderen Belangen überlegen. Die Auflösung ist ganze 1280 × 720 Pixel (Vita: 960 × 544). Das Resutiert in beine 300 Pixel pro Inch. Wer nicht gut hinschaut, erkennt die einzelnen Pixel kaum. Der Bildschirm ist superhell und extrem schnell. Ghosting oder ähnliche Probleme gibt's hier keine.

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Die Mikroskop-Aufnahme zeigt, dass der Shield-Bildschirm etwas kleinere Pixel hat. Ausserdem sieht man, dass Nvidia einen Portrait-Bildschirm verwendet, und ihn einfach quer in die Shield einbaut. Weil so viele Mobiltelefone Portrait-Bildschirme verwenden, ist das die billigste Lösung.

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Einziger Nachteil: die Touchscreen-Sensoren, die über dem Bildschirm liegen, sind im Sonnenlicht als leicht dunklere Schatten über dem Bildschirm sichtbar. Der Effekt ist aber derart subtil, dass er auf Fotos gar nicht erkennbar ist.

Sound

Was ebenfalls schnell auffällt: so guten Sound bekommt man auf keiner anderen portablen Konsole. Nvidia hat die Grösse der Shield gut ausgenützt, und das Teil mit lauten, tiefen Lautsprechern bestückt. So richtig wummert der Bass natürlich trotzdem nicht, aber klar ist: keine andere portable Konsole bietet auch nur annährend so guten Sound.

Chip

Die Shield ist mit einem 4-Core Tegra 4 ausgerüstet. Dieser Chip der allerneusten Generation garantiert, dass die Konsole alles andere im portablen Markt locker an die Wand spielt, inklusive den ARM Cortex-A9 der PlayStation Vita.

Dazu kommt, dass die Vita mit unterdessen etwas mageren 512 MB RAM ausgerüstet ist. Die Shield hat ganze 2 Gigabytes eingebaut.

In der Realität sieht das Ganze natürlich etwas anders aus. Die allermeisten Android-Spiele sind in keiner Weise für die Shield optimiert. Das wird sich in der Zukunft vielleicht noch ändern, aber aktuell findet man die hübschesten portablen Spiele nach wie vor auf der Vita, trotz eigentlich unterlegener Hardware.

Interessantes Detail: die Shield ist meines wissens die einzige kommerzielle portable Konsole, die derart warm werden kann, dass sie einen hörbaren Lüfter benötigt. Wer zu lange grafisch intensive Spiele zockt, kommt so schon mal in den Genuss des sanften Surrens des eingebauten Ventilators. Vorne und hinten am Gerät sind dementsprechend auch Lüftungsöffnungen angebracht.

Speicher

Die Shield hat 16 GB internen Flash-Speicher, der mit einer externen Micro-SD-Speicherkarte erweitert werden kann. Ich hab bei mir gerade mal eine 64-GB-Karte reingesteckt und sollte damit zumindest vorläufig mehr als genug Speicherplatz zur Verfügung haben.

Nvidia verzichtet im Gegensatz zu Sony netterweise auf proprietäre Ansätze. Nicht nur beim Speicherplatz, auch sonst ist die Shield extrem offen. Dazu später mehr.

Buttons

Die Shield ist faktisch ein Xbox-Controller mit eingebauter Konsole. Dementsprechend findet man zwei Analog-Sticks (symmetrisch angebracht, wie bei der PlayStation), ein D-Pad, zwei analoge und zwei digitale Schulterbuttons, vier Front-Buttons (A, B, X, Y), und fünf zentrale Knöpfe: die drei standard-Android-Knöpfe für zurück, home, und Menu (dieser Knopf trägt aber ein Start-Symbol), einen Lautstärke-Knopf, mit dem man den Sound regulieren kann, und einen "Shield"-Knopf, mit dem man das Shield-Menu öffnen kann (dazu später mehr).

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Die Analog-Sticks sind relativ tief im Gehäuse angebracht, weil der Bildschirm über ihnen geschlossen wird. Trotzdem fühlen sie sich sehr gut an. Hier wurden faktisch echte Analog-Sticks verbaut; im Gegensatz zu 3DS und Vita wurden hier keine Kompromisse eingegangen, um das Gerät portabel zu machen. Super.

Der D-Pad ist vermutlich der schwächste Teil der Konsole. Er sitzt nicht fest im Gehäuse, sondern lässt sich mit etwas Druck verschieben, was mich sehr skeptisch macht. Auch handelt es sich nicht um ein Steuerkreuz, sondern um einen Kreis mit aufgeflanschtem Kreuz. Das D-Pad ist zwar durchaus nicht schlecht, kommt über gutes Mittelmass aber nicht raus.

Die Knöpfe auf der rechten Seite sind etwas laut, fühlen sich aber gut an. ANd en Schulterknöpfen kann man ebenfalls nicht viel aussetzen, sie sind gut positioniert und geben angenehm Widerstand.

Alles in allem: Daumen rauf für die Knöpfe. Keine andere portable Konsole bietet ähnlichen Komfort.

Neben den Knöpfen bietet die Shield 3-Achsen-Gyroskop und Accelerometer, für Spiele, die den Bewegungssensor verwenden. Kameras fehlen dafür komplett.

Batterie

Hier hat Nvidia erneut das grosse Gehäuse ausgenutzt, und eine richtig brauchbare Batterie eingebaut. 3DS und Vita geben nach ein paar Stunden den Geist auf. Die Shield kann man durchaus einen Tag lang regelmässig benutzen, nur um am Abend festzustellen, dass man kaum mehr als die Hälfte der Batterie geleert hat. Rund acht Stunden Spielzeit dürften locker drinliegen, je nach intensität des Spiels.

Software

Die Shield wird mit Android ausgeliefert. Nvidia war hier netterweise sehr zurückhaltend. Das installierte System ist faktisch eine kaum veränderte Version von Android 4.3 Jelly Bean. Das lässt hoffen, dass Nvidia (im Gegensatz zu anderen Android-Herstellern wie Samsung, die am System grosse Änderungen vornehmen) mit den Google-Updates mithalten kann, und regelmässig neue Versionen rauslässt.

Wie oben erwähnt, hat die Shield zwei verschiedene Home-Screens. Einerseits kommt man mit dem normalen Home-Knopf auf den Android-Home-Bildschirm, von wo aus man beliebige Android-Apps starten, oder den Android-Store öffnen kann.

Daneben hat die Shield aber noch einen zweiten Shield-Homescreen. Diesen öffent man über den zentralen Shield-Knopf. Hier kommt man in ein Konsolen-Interface, welches an Steam oder an das PS3-Menu erinnert. Drei verschiedene Optionen stehen zur Verfügung:

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Im Bereich Shield Games findet man installierte Spiele, die für die Shield optimiert sind, und startet sie direkt.

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Im Bereich Shield Store findet man eine Liste von allen Android-Spielen, die für die Shield optimiert sind. Supercool ist hier, dass Nvidia keinen eigenen Store gebaut hat. Wählt man ein Spiel zum Kauf aus, wird man in den Google-Store weitergeleitet, und kauft das Spiel direkt von Google. Weshalb ist das so cool? Weil man so Spiele nicht doppelt kaufen muss, nur um an die Shield-Version zu kommen. Wer beispielsweise Asphalt 8 bereits auf einem Handy gekauft hat, der kann es ohne weitere Problem auf der Shield spielen. Und wer auf der Shield über den Shield-Store ein Spiel kauft, kann es gratis auch auf dem Handy installieren.

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Der letzte Bereich heisst PC Games. Hier kann man PC-Spiele auf die Shield streamen. Mehr dazu später in diesem Review, im Abschnitt "Streaming".

Games

Die Shield unterstützt theoretisch alle Android-Spiele. Praktisch treten drei Probleme auf.

Erstens sind nicht alle Games für den Tegra 4-Chip angepasst. Insbesondere Spiele von Gameloft lassen sich noch nicht alle auf der Shield installieren.

Zweitens: nur die wenigsten Android-Spiele unterstützen die Hardware-Knöpfe. Faktisch sind es trotzdem hunderte von Spielen, die von der Shield unterstützt werden. Aber wer seine bestehenden Android-Games auf der Shield installiert, wird schnell feststellen, dass nur wenige davon problemlos mit den Knöpfen kontrolliert werden können. Und der Touchscreen ist so positioniert, dass es nicht besonders angenehm ist, Spiele über längere Zeit mit dem Touchscreen zu steuern. Theoretisch könnte dieses Problem umgangen werden, indem man eine App installiert, die Hardware-Knöpfe mit Software-Knöpfen verbindet. Dazu muss man die Shield aber rooten.

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Drittens: auch die unterstützten Games sind nicht immer ganz ohne Probleme. Asphalt 8 beispielsweise wird von Nvidia aktiv als Shield-Spiel promoted. Das Game sieht auf der Shield auch fantastisch aus, und funktioniert. Nur ein Problem: es unterstützt keinen Analog-Input. Wenn man Asphalt 8 mit der Nvidia Shield spielt und es mit den Analog-Sticks steuert, interpretiert das Spiel dies als digitalen Input. Entweder, das Auto steuert 100% in eine Richtung, oder es steuert gar nicht. Wer den Analog-Stick nur leicht antippt, bekommt gar keine Reaktion vom Spiel.

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Einige dieser Probleme werden in der Zukunft wohl gelöst werden. Andere nicht. Damit muss man bei einer Android-Konsole einfach leben: nicht alle Dinge laufen perfekt auf allen Geräten. Wer also eine 100% problemlose Erfahrung mit seiner Konsole möchte, der ist mit einer komplett proprietären Konsole wie der 3DS oder der Vita besser bedient.

Streaming

Ein supercooles Feature der Shield ist, dass man PC-Games auf die portable Konsole streamen kann. Wer vor dem einschlafen also noch kurz eine Runde Flatout: Ultimate Carnage auf seiner Shield spielen möchte, der kann das. Zumindest theoretisch.

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Praktisch gibt's zwei Bedingungen. Erstens benötigt man eine neuere Grafikkarte von Nvidia. Zweitens ist das Ganze noch sehr Beta, und funktioniert nicht immer perfekt.

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Ridge Racer Unbounded auf der Shield

Meine ersten Versuche waren komplett erfolglos. Nichts erschien auf der Shield. Nach einem Software-Update hat sich das dann aber stark verbessert. Nach kurzer Zeit spielte ich Ridge Racer Unbounded auf meiner kleinen Shield. Wenn's funktioniert, ist das ganze beinahe unglaublich. Ohne merkbaren Lag spielt man ein Spiel in PS4-Qualität auf einem kleinen Android-Handheld. Es sind zwar leichte Komprimierungs-Artefakte sichtbar, die vor allem bei dunklen Bilder viele Details schlicht weglöschen, aber... es funktioniert! Ich spiele ein Game in Next-Gen-Qualität auf einem kleinen portablen Handheld!

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So gut funktioniert das aber nur in der optimalen Situation. Sobald man sich zu weit vom Wireless-Router weg bewegt, beschwert sich die Shield, dass die Verbindung nicht gut genug ist, um das Spiel zu streamen. Falls sie das Spiel mal nicht unterbricht, machen sich lag und starke MPEG-Artefakte bemerkbar, trotz alsolutem High-End-Wireless-Router.

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Rage auf der Shield

Wer einen älteren Router im Wohnzimmer hat, muss sich vermutlich gar nicht erst bewerben.

Wenn's funktioniert, ist das Streaming absolut unglaublich fantastisch. Aber damit es funktioniert, muss wirklich beinahe alles stimmen.

Nvidia selber bezeichnet das Ganze noch als "Beta". Es ist also zu hoffen, dass sich hier noch einiges verbessert.

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Bioshock Infinite auf der Shield

Die PS4 wird übrigens ein ähnliches Feature bieten, mit dem man PS4-Spiele auf die Vita streamen kann.

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Oops.

Vita oder Shield?

Und damit wären wir bei der eigentlichen Frage. Was ist das bessere Gerät?

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Zunächst sollten wir das offensichtliche aus dem Weg räumen. Wer bereits im Sony-Ökosystem ist, hat mit der Vita mehr Vorteile (PSN-Games, Streaming). Wer eher PC-Gamer ist, dem wird die Shield mehr bieten. Aber wenn wir das ignorieren, wenn jemand PS4 und PC möchte, was dann?

Hier sind die verschiedenen Aspekte der beiden Konsolen.

Portabilität

Die Vita kann man einfach in eine Hosentasche schieben, die Shield nicht. Vorteil der Shield ist, dass der Bildschirm in geschlossenem Zustand geschützt ist. Trotzdem: die Shield ist nicht sehr portabel, die Vita schon.

Gewinner: Vita.

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Anschlussmöglichkeiten

Die Shield verzichtet auf proprietären Blödsinn. Mini-HDMI, Micro-USB, Miracast zum drahtlosen Streamen von Spielen auf den TV, MicroSD: alles sind Standards. Sony setzt wie immer auf proprietäre Anschlüsse. Dafür gibt's die Vita mit 3G; bei der Shield muss immer ein Wifi in der Nähe sein.

Gewinner: unentschieden.

Batterie

Die Batterie der Vita hält etwa halb so lange wie diejenige der Shield. Acht Stunden Gaming? Ja gerne.

Gewinner: Shield.

Performance

Die Shield hat mehr internen Speicher, mehr RAM, und einen schnelleren Prozessor als die Vita.

Gewinner: Shield

Preis

Die Shield kostet importiert etwa 370 Franken. Die Vita gibt's dagegen schon für 200 Franken, gerade mal halb so viel.

Gewinner. Vita

Kameras

Die Shield hat keinerlei eingeabaute Kameras. Die Vita kann zwar nicht gerade mit überragenden Kameras auftrumpfen, hat aber wenigstens welche.

Gewinner: Vita

Inputs

Die Shield hat definitiv die besseren Analog-Sticks und Knöpfe. Dafür ist der D-Pad der Vita ganz okay, und die Vita hat neben dem gut erreichbaren Touchscreen auch noch einen Touch-Rücken. Was einem wichtiger ist, hängt von den Spielen ab, die man gerne spielt.

Gewinner: unentschieden

Display

Die Bildschirme sind etwa gleich gross, die Shield gewinnt aber in Auflösung klar.

Gewinner: Shield

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Sound

Dank der Grösse der Shield gibt's hier richtig akzeptablen Sound zu hören.

Gewinner: Shield

System

Das Android-System der Shield erlaubt Zugriff auf tausende von fantastischen Apps und Games. Dank Streaming spielt man PC-Games auf dem Handheld.

Gewinner: Shield

Games

Die Shield hat zwar eindeutig mehr Games, aber die wenigsten sind für das Gerät optimiert. Die Vita hat keine besonders grosse Spieleauswahl, dafür sind echte Diamanten wie Soul Sacrifice, Sly Cooper, Rayman Origins, LittleBigPlanet, Lumines, Gravity Rush, Uncharted, Need for Speed oder Wipeout darunter. Hier können Android-Games einfach noch nicht mithalten, vor allem wenn man nur Spiele mit Support für Hardware-Knöpfe betrachtet.

Gewinner: Vita

Alles in allem...

Welche Konsole nun die bessere ist, hängt natürlich nur von der Anwendung ab. Wer bereits einen PC mit Nvidia-Grafikkarte und riesiger Steam-Library hat, dem wird die Vita viel Freude bringen. Wer eher Fan von Sonys Spielen ist, der soll sich die Vita besorgen. Beide Konsolen können in gewissen Bereichen überzeugen, und müssen in anderen Bereichen abstriche machen.

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Fazit

Mit der Shield ist Nvidia ein echt solider Hardware-Wurf gelungen. Das Gerät fühlt sich so gut an, dass man sich schnell die Frage stellt, weshalb nicht alle portablen Videospiele genau so funktionieren: ein perfektes Gamepad mit einem angeflanschten superschönen Display.

Aber: Hardware ist nur die halbe Story. Die andere Hälfte sind die Spiele. Und die fehlen aktuell noch. Klar, es gibt einzelne Schmuckstücke wie das absolut fantastische Sonic 4 Episode II. Aber alles in allem können die Android-Games einfach nicht mit der Spiele-Auswahl einer 3DS oder Vita mithalten.

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Das PC-Streaming könnte dieses Problem zumindest teilweise beheben. Aktuell ist es einfach noch nicht zuverlässig genug.

Damit ist das Fazit am Ende das selbe wie bei der Ouya: Die Shield ist ein fantastisches Gerät, aber ein Gerät, welches schlicht nicht allen Gamern empfohlen werden kann. Wer ein Gerät wie das Shield gesucht hat, der findet hier ein kompromissloses, perfekt implementiertes Stück Hardware.

Aber wer in seinem Leben keinen Platz für eine Android-Konsole mit Hardware-Knöpfen und PC-Streaming hat, den wird auch die Shield nicht davon überzeugen, dass er so etwas braucht.

Update

Wir haben ein Follow-Up publiziert: Ouya und Nvidia Shield: Drei Monate später.

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Positiv

Fantastische Hardware, toller Bildschirm, superschnell, Zugriff auf alle Android-Games, PC-Streaming, so ergonomisch wie keine andere portable Konsole

Negativ

Nur die wenigsten Android-Games unterstützen die Shield-Hardware, Touch-Games sind nicht gut spielbar, PC-Streaming ist noch nicht sehr stabil

Alleine spielen: Nur für Fans.
Mit Freunden auf dem Sofa spielen: Gibt's nicht.
Mit Freunden im Internet spielen: Gibt's nicht.
Du kannst LKM, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


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