L.A. NOIRE
Testbericht | PS3 | Xbox 360

L.A. Noire gold_medium

vor 5 Jahren von DN, Aktualisiert: vor 5 Jahren

Rockstar beschreitet in Zusammenarbeit mit den Australiern von Team Bondi noch einmal Neuland. Nach den Ausritten im Prärie-Epos Red Dead Redemption und einer gelungenen Horror-Erweiterung dazu im letzten Jahr gehen wir nun der Aufklärung von Verbrechen im Los Angeles der Nachkriegszeit nach. Vermag der Thriller-Noire zu fesseln?


Update

Ab sofort sind über das PlayStation Network, respektive Xbox-Live, zwei neue Fälle als Download erhältlich zu einem zivilisierten Preis. Dazu gibts zu noch etwas günstigeren Tarifen eine Maschinenpistole und einen neuen Anzug, sowie sogenannte «Challenges». Zwei weitere neue Fälle für Phelbs warten ab dem 21. Juni, bzw. dem 12. Juli auf findige Detektive. Wer sich alle Inhalte exklusive den beiden späteren Fällen ergattern möchte, kann sich mit dem L.A. Noire Rockstar Pass gleich alle Items heute abholen. Hier die Liste, angeführt von «Die nackte Stadt» (Sittendezernat) und «Ein Versprecher» (Strassenverkehrsdelikte):

Jetzt erhältlich:

  • "The Naked City" Vice Desk Case ($3.99 PSN / 320 MS Points)

  • "A Slip of The Tongue" Traffic Desk Case ($3.99 PSN / 320 MS Points)

  • "Chicago Lightning" Detective Suit (Free via the Social Club)

  • L.A. Noire Rockstar Pass ($9.99 PSN / 800 MS Points until June 14th)

  • "Chicago Piano" Machine Gun (Free)

  • The Badge Pursuit Challenge ($1.99 PSN / 160 MS Points)

  • "The Broderick" Detective Suit ($0.99 PSN / 80 MS Points)

  • "The Sharpshooter" Detective Suit ($0.99 PSN / 80 MS Points)

21. Juni

  • "Nicholson Electroplating" Arson Desk Case ($3.99 PSN / 320 MS Points)

12. Juli

  • "Reefer Madness" Vice Desk Case ($3.99 PSN / 320 MS Points)

«Hier Streifenpolizist Cole Phelbs, ich übernehme!»

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Wir schreiben das Jahr 1947. Los Angeles ist eine florierende Grossstadt, die ersten Highways befinden sich in Planung, die besiedelte Fläche wächst und wächst. Huntertausende strömen von überall her in den Süden Kaliforniens, in der Hoffnung auf eine neue Chance und auf ein Stück von der Torte des guten Lebens. Man kann die Aufbruchsstimmung fast riechen. Junge Weisse, Mexikaner, Afroamerikaner, Kriegsveteranen, Ballschönheiten aus allen möglichen Käffern der USA und viele mehr bemühen sich um einen Job in der Traumfabrik oder einen anderen vernünftigen Lebensunterhalt.

Das L.A. dieser Zeit hat natürlich auch eine grosse Schattenseite, wie jede boomende Stadt. Der Sumpf der Korruption ist allgegenwärtig, manch grauenhafte Verbrechen werden kaum aufgeklärt, der Drogenhandel wuchert, Psychopathen treiben ihr Unwesen, die Mafia steht in den Startlöchern. Es herrscht das Recht des Stärkeren, eine Art Sozial-Darwinismus. Wer Geld oder Macht hat, ist fein raus. Wer nicht – den möge Gott segnen.

In diese Zeit des Wachstums und der Umwälzungen fällt Cole Phelbs Rückkehr aus dem Krieg. Einen Kriegshelden nennt man ihn, was er selbst jeweils von sich weist. Aber ein Idol der Reinheit und Gerechtigkeit ist genau das was das angeschlagene Image des LAPD braucht. Und so fährt unser Mann bald nach Absolvierung der Polizeischule gemeinsam mit seinem unerfahrenen Partner Ralph Dunn Streifenpatrouille oder ist zu Fuss in der Stadt unterwegs, um für Recht und Ordnung zu sorgen.

Phelbs ist verheiratet, Vater von zwei Kindern, und hat im Krieg einiges erlebt. Details über seinen Werdegang als Offizier beim US Marine Corps erfahren wir in regelmässigen Rückblendungen, die zwischen den zu lösenden Kriminalfällen gezeigt werden. Cole ist ein überaus disziplinierter, schon fast streberhafter Typ, der aber im Verlauf seiner Karriere die eine oder andere harte Lektion zu lernen hat, und einige unangenehme Einsichten zugestehen muss.

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Nach dem Streifendienst und dem Aufstieg zum Detective geht es für die Untersuchung einiger Fälle zum Strassendezernat für Unfallaufklärung. Von da führt Phelbs beruflicher Weg weiter zum Morddezernat, wo er es mit dem Fall der Black Dahlia zu tun bekommt, und schliesslich via Sitte (damals gleichzeitig Rauschgiftdezernat) zum Fire Department. Dazwischen liegen Dutzende Ermittlungen, Aberhunderte von Hinweisen, zahlreiche Schiessereien und Verfolgungsjagden, einiger verbrauchter Hirnschmalz und viel Geduld.

The case that makes you – the case that brakes you

Ist L.A. Noire ein Police Quest 2011? Nun, das würde ich so nicht sagen, aber komplett falsch ist die Aussage auch nicht. Das Gameplay von Rockstars' / Team Bondi's neustem Wurf könnte man als Mix aus GTA und Heavy Rain bezeichnen. Manches erinnert viel mehr an ein Adventure im Stil von Phoenix Wright als an ein Openworld-Actiongame – ganz neue Töne also für ein Spiel mit dem gelben R plus Stern.

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Die Stadt und die Strassen des Geschehens sind voll von detailgetreuen Autos dieser Zeit, von Passanten in entsprechender Kleidung – und die Spielwelt ist von Beginn weg frei begehbar. Die drei Bezirke Hollywood, Wilshire und L.A. Central bestehen jeweils aus weiteren stark unterschiedlich gestalteten Gebieten wie Wohnsiedlungen auf Anhöhen, Villenvierteln, Industriezonen, Innenstädten mit Hochhäusern (oder besser gesagt: was man 1947 als Hochhaus bezeichnet hätte), Shoppingmeilen und diversen Parks.

Zwischen den Hauptmissionen kommen über Polizeifunk immer wieder Notrufe herein, die man wahlweise annehmen oder ignorieren kann. Es lohnt sich jedoch ungefähr jeden zweiten Zwischenfall zu bereinigen, vorausgesetzt er befindet sich einigermassen in der Nähe von Phelbs momentanem Standort. Die Notrufe geben Erfahrungspunkte und man lernt so die Stadt besser kennen. Ausserdem entdeckt man automatisch die Landmarks – die Sehenswürdigkeiten. Das Rumfahren und Notrufe lösen ist zwar kein Muss, es lohnt sich allerdings für das Lösen von bestimmten Fällen später im Spiel. Aber auch da: Falls man selbst nicht weiss wo es weitergeht, kommt Phelbs irgendwann selbst mit dem Hinweis darauf. Um etwas Geduld kommt man auf diesem Weg allerdings nicht herum.

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Die Tatorte verlangen nach genauen Untersuchungen. Das Spiel gibt einem via Musik und Controller-Vibrationen Hinweise, wo man nachschauen soll. Gegenstände können in der Hand gedreht, genauer betrachtet und teilweise geöffnet werden.

Die Opfer – meist gibt es welche — sind ebenfalls eine Pflicht für genaue Betrachtung, haben sie doch meist entscheidende Hinweise an sich. Die Szenerien mit den Toten sind sicherlich nichts für schwache Nerven, unter den Fällen befinden sich wie oben angetönt auch die grausamen Frauenmorde des Black Dahlia-Killers. Ein wahrer Fall, der offiziell bis heute ungelöst blieb. Jedenfalls ist L.A. Noire sicherlich nichts für Zartbesaitete. Hier wird weder ein Blatt vor den Mund, vor die Scham, noch sonstwie vor die Kamera genommen. Derbe Typen, übel zugerichtete Opfer, hinterlistige Profiteuere, Drogenzombies – das ganze Programm der Widerlichkeiten begegnet Phelbs im Verlauf seiner Karriere.

Nach jedem Fall gibts eine Statistik hinsichtlich eurer Erfolge. Wieviele Hinweise habt ihr gefunden? Wieviele richtige Einschätzungen in Verhören getroffen? Wieviele Strassenlaternen habt ihr umgefahren? Wieviele Beulen an Privatfahrzeugen verursacht? Alles kommt in den Bericht. Wer mit dem Abschluss des Falles nicht zufrieden ist, oder in einer bestimmten Situation einer Ermittlung anders vorgehen möchte, darf jeden abgeschlossenen Fall im Hauptmenu nochmal nachspielen. So kommt die Vielfalt der Handlungsstränge und der Beweisführung, bzw. das Fehlschlagen derselben, erst richtig auf den Tisch.

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Die Ermittlungen, abgesehen vom Tatort, bestehen aus der Suche nach weiteren Hinweisen durch Untersuchungen von anderen Orten, oder der Vernehmung von Personen. Dabei kann es durchaus passieren, dass ein Verdächtiger abhaut und man diesem nachjagen muss, mitunter auch per Auto. Schiessereien können jederzeit unverhofft ausbrechen. So entsteht eine stetige Spannung, welcher man sich kaum entziehen kann. Und immer mal wieder gibts ein neues Gameplay-Element wie Balance-Akte oder Minigames in Form von Umherkranen von Kisten in einer Lagerhalle o.ä.

Gerade die Verfolgungsjagden bilden immer wieder eine willkommene Abwechslung im Geschehen, und man muss ständig auf der Hut sein beim Rasen durch die Strassen von Los Angeles, um nicht Passanten oder das Eigentum anderer Leute zu beschädigen. Alles im Interesse der Fallbeurteilung.

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Ab und an kommt es auch zu einer Keilerei mit einem oder mehreren Gegnern (welche dann der Partner übernimmt). Auch diese Box-Einlagen sind gut gemacht und verleihen durch einfach Bedienung und tolle Animationen dem ganzen Spielgeschehen etwas zusätzliche Würze. Prügeln geht in L.A. Noire wesentlich leichter von der Hand als in GTA oder RDR.

Kreuzverhöre und Anschuldigungen

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Entscheidende Erkenntnisse zu den Fällen findet man vorrangig mit Hilfe der Vernehmung von Zeugen, Passanten, Angehörigen und Verdächtigen. In solchen Gesprächen glänzt L.A. Noire so richtig. Antworten von den jeweiligen «Gesprächspartnern» müssen nach Sortierung «Wahrheit», «Anzweifeln» (da steckt noch mehr dahinter) oder «Lüge» beurteilt werden. Wählt man «Lüge», so muss dem Gegenüber der Vernehmung ein Indiz oder Beweis aus der gesammelten Liste im Notizbuch entgegengehalten werden.

Während dem Gespräch verraten die Verdächtigen oft durch ihre Mimik, was hinter ihren Aussagen steckt. Ob Lüge oder zweifelhafte = halbrichtige Aussage ist manchmal richtig schwer zu sagen. Genaues Kombinieren ist also gefragt.

Öfters werdet ihr bei Verhören oder Befragungen unsicher sein, was genau vor sich geht und in welcher Hinsicht die Aussagen der befragten Person zutreffen oder nicht. Hier liegt einer der einzigartigen Mechanismen von L.A. Noire, wenn auch nicht ganz perfekt ausgeführt: Traut euren Instinkten. Oft lässt sich Wahrheit und Lüge darin unterscheiden, ob eine Aussage «stinkt». Tut sie es, ist sie meistens auch faul.

Das Beeindruckenste an diesen Spielsituationen sind die Gesichter der Figuren. Die Glaubwürdigkeit und das Leben, das in diesen Figuren steckt, ist schlichtweg atemberaubend und streckenweise sogar etwas gespenstisch. Die Animation der Körper kann nicht immer mit den Gesichtern mithalten, aber alles in allem sind die Personen in L.A. Noire sicherlich die «echtesten» bis dato. Kein Wunder bei der Beteiligung von der halben Staff von «Mad Men» und anderen bekannten TV-Shows.

Die Mechanismen der Verhöre und die Scripts sind gut gelungen, verlangen aber je nach Fall auch etwas Geduld und Überwindung. Es kann sein, dass man jemanden einbuchten muss, von dem man schon lange weiss, dass er / sie es nicht war. Aber das gehört wohl auch zu den regulären Praktikten der Polizeiarbeit, zumindest zur damaligen Zeit.

Weiss man nicht weiter, einfach mal den Buddy fragen. Der jeweilige Partner, je nach Dezernat ein anderer, hilft euch auch an Tatorten, damit ihr keine Hinweise überseht. Rufen sie nach euch, geht hin und schaut mal nach. Auch bei kompleren Fällen können die Begleiter zu Rate gezogen werden, es kann auf jeden Fall nicht schaden ab und zu mit dem Partner zu sprechen.

Phelbs tappt trotz Hinweisen im Dunkeln? Keine Panik. Man kann auch sogenannte «Intuitionspunkte» einsetzen, die im Verlauf des Spiels durch erfoglreiches Abschliessen von Kriminalfällen ergattert werden können. Es sei an dieser Stelle empfohlen, die Punkte für spätere Mysterien zu sparen. Die ersten Fälle lassen sich gut ohne Hilfe lösen. Die späteren Vorkommnisse verlangen hingegen einiges mehr an Denkarbeit, da ist man schon ab und zu froh, noch einen «Hilfsbonus» übrig zu haben.

Eine weitere Eigenschaft, welche die Verhöre und Gespräche in L.A. Noire ganz klar zutage befördern, ist die Ernsthaftigkeit. Nicht wie in RDR oder GTA, wo die Hauptfiguren auch mal total sarkastisch bis zu komödiantisch wirken, verharrt L.A. Noire in eher strenger Seriosität und Härte. Die Ernsthaftigkeit ist wohl auch vonnöten um die Gesamtstimmung des Spiels aufrechtzuerhalten. Wer jedoch abgefahrenen Humor und absurde Situationen sucht wie in anderen Rockstar-Titeln, der ist hier falsch. L.A. Noire ist ein Crime-Thriller durch und durch.

Los Angeles 1947 – wie es leibt und lebt

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Die Präsentation des Spiels in Sachen Animation, Grafik, Design, Sound und Architektur ist absolute Spitzenklasse. Dafür muss auf beiden Konsolen der eine oder andere Framerate-Drop in Kauf genommen werden. Allzu häufig sind die Ruckler jedoch nicht.

Ein Highlight des Spiels in meinen Augen ist der eine Fall während dem Dienst beim Sittendezernat, der mit der Untersuchung eines vermeintlich getürkten Box-Fights beginnt.

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Man betritt die Halle, die Boxer sind noch mitten im Kampf, der Schweiss glänzt auf ihren Oberkörpern, sie schenken sich nichts. Nach einem heftigen Haken geht der eine von beiden zu Boden, der Engländer hat dem Afroamerikaner mächtig eine verpasst. Der Kampf ist vorbei, Stühle fliegen in den Ring – der Gewinner verschwindet spurlos und bald kommen brisante Einzelheiten ans Tageslicht. Die Inszenierung und der Einstieg dieses verhängnisvollen Kriminalfalles sind schlichtweg meisterhaft umgesetzt.

Die Engine wurde im Vergleich zu RDR nochmals verfeinert und überzeugt mit grösserer Fernsicht, schönen Charakter- und Fahrzeugmodellen und einzigartigen Stadtzügen. Verschiedene Wetter- und Tageslicht-Situationen, sowie natürlich Settings bei Nacht schaffen eine tiefe Atmosphäre. Die Sonne scheint oft in Kalifornien, aber der Schein der Wärme kann trügen.

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Ein kleines Detail schafft in den hervorragend gestalteten Innenräumen besondere Tiefe: Durch die Fenster von Wohnhäusern, Büros oder anderen Settings sieht man nach draussen. In GTA4 hatte man öfters das Gefühl in Innenräumen, dass man sich in einem abgeschlossenen Bunker befindet. L.A. Noire schafft die perfekte Überblendung von Stadt zu Innenraum, man hat nie das Gefühl einen grossen Sprung oder einen «Weltenwechsel» zu machen. Der schiere Detailreichtum der Interieurs von Bars, Lagerhallen, Hinterhöfen, Apartmenthäusern, Pensionen, Verkaufslokalen, Polizeistationen, Pennersiedlungen, Nachtclubs und Strassencafés, um nur einige Beispiele zu nennen, ist immens gross.

Man darf das Spiel übrigens auch in stimmigem Schwarz-Weiss-Modus spielen. Dies ist anhand der wunderschön gestylten Spielwelt jedoch schon fast eine Verschwendung von Brillanz.

Parallel zum Spiel sind übrigens einige Kurzgeschichten erschienen, beispielsweise «Naked Angel» von Joe R. Lansdale. Empfehlenswert!

Wer sich thematisch auf das Spiel einstimmen möchte, dem seien die beiden Filme «L.A. Confidential» und «The Black Dahlia» empfohlen. Wobei das erstgenannte Werk mit Kim Basinger, Kevin Spacey und Russel Crowe meines Erachtens zu den zehn besten Werken der letzten 20 Jahre Hollywood gehört.

Fazit

Ich habe eine Weile mit mir gerungen, L.A. Noire unseren Gold Award zu verleihen. Das Spiel ist fantastisch gemacht, verlangt aber auch einiges an Geduld und Engagement vom Spieler. Den Ausschlag gegeben hat schlussendlich die stetige Abwechslung und die Art, wie sich Story und Gameplay entwickeln im Verlauf des gesamten Spiels. Dranbleiben lohnt sich auf jeden Fall.

Wer in L.A. Noire eine Art GTA 1947 vermutet, dem sei hier klar gesagt dass es sich um etwas total eigenes handelt. Nichts mit Monstercrashes oder grotesk-witzigen Mafia-Aufträgen. L.A. Noire nimmt sich selbst ziemlich ernst.

Manche Verhörszenen oder Hinweissuchen können ein wenig an die Grenzen gehen. Aber schliesslich spielen wir hier die Rolle eines Detectives vom LAPD und ein solches Leben ist nun mal kein Zuckerschlecken mit Popcorn. Mit ein wenig Übung schafft man eigentlich jeden Fall.

Die Stadt, in der sich L.A. Noire abspielt, wirkt sehr authentisch. Der Sound, die Figuren, die Unterhaltungen, die Mimik, die Schauplätze, die Verbrechen – alles unglaublich detailgetreu gemacht und glänzend umgesetzt.

Wir bedanken uns bei Rockstar / Gametime für die freundliche Bereitstellung einer Vollversion zu Testzwecken. Getestet haben wir sowohl die Version für PlayStation3 als auch die Ausgabe für Xbox 360.


judgementbox
L.A. Noire
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Positiv

Fantastische Präsentation und Charakterdarstellung, stimmiger und authentischer Sound, lebhafte Figuren, abwechslungsreiche Gameplay-Elemente, Emotionen der Spielcharakteren kommen voll rüber, viele detailreiche Innenräume und Schauplätze, nützliche Schnellreisefunktion (Partner fährt), interessantes Gameplay mit Verhören und Actionszenen - immer wieder mal was Neues, anspruchsvolles Spiel für Erwachsene

Negativ

Braucht etwas Geduld an manchen Stellen, kein richtiges Openworld-Game - keine Kohle zum Ausgeben und keine «eigenen» Räume wie Wohnungen oder so, wenig Möglichkeiten für Retry - entweder man schafft es gut genug oder nicht, Tag- und Nachtzyklus weniger frei spielbar als in RDR oder GTA, Cole Phelbs kann manchmal etwas hölzern wirken, erste Fälle manchmal etwas gar offensichtlich

Alleine spielen: Sehr gut!
Mit Freunden auf dem Sofa spielen: Gibt's nicht.
Mit Freunden im Internet spielen: Gibt's nicht.
Du kannst DN, den Autor dieses Beitrags, über seine Kontakt-Seite erreichen.


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L.A. Noire
Erhältlich für PlayStation 3, Xbox 360
Von Rockstar Games (Publisher), Team Bondi (Developer)